Radfahrstreifen Illustration

Radfahrstreifen Illustration © ADFC | april agentur

Geschichte des ADFC Sachsen

Schon kurz nach der deutschen Wiedervereinigung gründete sich im November 1990 der sächsische Landesverband des ADFC.

24.11.1990

Gründungsversammlung des ADFC Sachsen

Matthias Hinz ist erster Vorsitzender des ADFC Sachsen, als Stellvertreter wird Gottfried Sasse aus Leipzig gewählt, für die Finanzen ist Ute Hultsch aus Dresden zuständig. Weiterhin gehören Bernd Rößiger, Andreas Boos und Peter Langer dem ersten Landesvorstand an.

Gast vom Bundesvorstand war der Landesvorsitzende aus Bayern Armin Falkenhein.

1992

Radreport wird zur Zeitschrift des ADFC Sachsen

Der ADFC Sachsen begrüßt das 1000. Mitglied

Erste kleine Anfrage im Sächsischen Landtag zum Thema Fuß- und Radverkehr

2001

Im November veranstaltet der ADFC Sachsen gemeinsam mit Pro Bahn, dem VCD und dem Ökolöwen den Kongress „Sachsen fährt Bahn“. Ein Schwerpunkt: Die Vernetzung Bahn und Rad.

2002

Im Januar spricht Michael Haase für den Vorstand des ADFC Sachsen als Sachverständiger vor dem Ausschuss für Bauen, Wohnen und Verkehr des Sächsischen Landtages zu den Entwicklungspotentialen des Radverkehrs in Sachsen.

2003

Die 24. Bundeshauptversammlung des ADFC tagt in Leipzig.

2007

Beginn des Projekts Bett und Bike in Sachsen mit Antje Böttcher.

2008

Der ADFC Sachsen bringt die Schwachstellenanalyse zum Mulderadweg heraus.

2010

Der ADFC Sachsen hat 2000 Mitglieder.

Reflektor Magazin löst Radreport ab. Auflage wird von 4000 auf 5000 Stück gesteigert. Redaktionsteam wechselt.

Mit dem Umzug des ADFC Dresden auf den Bischofsweg zieht der Sitz des ADFC-Landesverbands aus der ADFC-Geschäftsstelle in Leipzig nach Dresden.

2012

Olaf Matthies wird Vorsitzender des ADFC Sachsen.

Auf der Landesversammlung ist der neue Bundesgeschäftsführer Burkhard Stork zu Gast.

2013

Konrad Krause wird Geschäftsführer des ADFC Sachsen.

Im September 2013 wird das 3000. Mitglied im Landesverband begrüßt

2014

„Handlungsempfehlungen zum Radverkehr in Sachsen“ zu den Koalitionsverhandlungen der schwarz-roten Koalition.

Fahrradklima-Test in Sachsen mit 23 teilnehmenden Städten.

2015

4000 Mitglieder im ADFC Sachsen.

Der Landesvorstand trifft den sächsischen Verkehrsminister Martin Dulig und arbeitet bei Landesarbeitsgemeinschaft Radverkehr im SMWA mit.

Bundeshauptversammlung und Fachveranstaltung des ADFC in Dresden.

2016

Beschluss der LDV „Sachsen wird Radverkehrsland“. Ziele: Mehr Radwege an Staats- und Bundesstraßen, 25 Radstationen in Sachsen, Gründung einer Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Städte in Sachsen.

ADFC Sachsen produziert Tourenbuch „RadKulTour“ gemeinsam mit der Sächsischen Zeitung.

Seit September unterstützt erstmals ein Bundesfreiwilliger die Arbeit in der Landesgeschäftsstelle.

2017

ADFC Sachsen begrüßt 5000. Mitglied.

2018

Der Vorstand des ADFC Sachsen trifft sich mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer.

Radtour auf der vom ADFC vorgeschlageneen Trasse des Radschnellwegs Leipzig-Halle mit Wirtschaftsminister Martin Dulig.

2019

ADFC Sachsen verabschiedet Positionspapier "Fahrradland 2030" mit Blick auf die Landtagswahl im Herbst.

Gründung von Rad.SN (heute: wegebund), der kommunalen Arbeitsgemeinschaft sächsischer Städte zur Förderung des Rad- und Fußverkehrs, unter maßgeblicher Mitwirkung des ADFC Sachsen.

Erster vom ADFC zertifizierter fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Sachsen.

"Kenia-Koalition" in Sachsen. Zahlreiche Forderungen des ADFC Sachsen haben den Weg in den Koalitionsvertrag geschafft.

2020

Niklas Schietzold wird Vorsitzender des ADFC Sachsen.

Umzug des ADFC in die neue Geschäftsstelle auf der Bautzner Straße 25
Der ADFC Sachsen hat mittlerweile 7000 Mitglieder.

ADFC veröffentlicht Studie Bike & Ride in Sachsen.

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Über den ADFC Sachsen

Im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e.V. (ADFC) haben sich Menschen zusammengeschlossen, um ihre Interessen als…

Wie wird mein Mitgliedsbeitrag verwendet?

Je nach Art der Mitgliedschaft variiert der Beitrag für eine Mitgliedschaft im ADFC: Mitglieder unter 27 Jahren zahlen…

https://sachsen.adfc.de/artikel/geschichte-des-adfc-sachsen

Häufige Fragen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) setzt sich für eine fahrradfreundliche Verkehrspolitik und bessere Infrastruktur für alle Radfahrer*innen ein. Der Verband ist dabei von der örtlichen bis zur Bundespolitik auf allen Ebenen aktiv. In Sachsen engagiert sich der ADFC als verkehrspolitische Interessenvertretung von über 9.000 Mitgliedern und 10 Ortsgruppen und bietet Touren und Beratung rund um Fahrrad an. Der ADFC setzt sich dafür ein, dass sich auf unseren Straßen vom Kind bis zur Omi alle sicher fühlen können, wenn sie mit dem Rad unterwegs sind. Die Verkehrssicherheit für Radfahrende zu erhöhen, ist ein zentrales Anliegen des ADFC, auch weil dadurch die Nutzung des Fahrrads als umweltfreundliches und gesundes Verkehrsmittel gefördert wird.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Als Mitglied im Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) sind Sie Teil der größten Interessenvertretung für Radfahrende. Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrenden ein. Mitglieder des ADFC profitieren zudem von einer Vielzahl an Serviceleistungen wie z. B. der ADFC-Pannenhilfe, einer kostenlosen Rechtsberatung, sowie Vergünstigungen und Vorteilen bei vielen ADFC-Partnern, wie zum Beispiel teilAuto. ADFC-Angebote wie unsere Radtouren oder die ADFC-Fahrradcodierung sind für Mitlglieder vergünstigt.

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  • Wie kann ich im ADFC aktiv werden und mich engagieren?

    Die Arbeit und der Erfolg des ADFC lebt vom Engagement seiner ehrenamtlichen Mitglieder vor Ort. 11.000 Menschen engagieren sich bundesweit im ADFC, etwa 300 davon in Sachsen. Sie organisieren Radtouren, kommen mit Politikern ins Gespräch und tragen mit unzähligen Aktionen dazu bei, dass die Bedingungen für Rad fahrende Menschen zunehmend besser werden. Wenn Sie sich engagieren möchten, können Sie entweder mit einer unserer Ortsgruppen in Kontakt treten oder sich per E-Mail bei uns melden.

    Sie haben keine Zeit für ehrenamtliches Engagement, möchten den ADFC aber trotzdem unterstützen? Auch das ist kein Problem!

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  • Ich plane eine Radtour. Was empfiehlt der ADFC?

    Im ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ finden Sie für Ihre Reiseplanung mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland. Die Qualität touristischer Radrouten ist in Deutschland noch sehr unterschiedlich. Besonders hochwertige Routen zeichnet der ADFC als Qualitätsrouten aus. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne ist auf den ersten Blick erkennbar, mit welcher Qualität man bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen kann. Außerdem zertifiziert der ADFC fahrradfreundliche Unterkünfte mit dem Bett+Bike-Siegel. Hier sind Sie Reisende auf dem Rad immer gern gesehen!

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass man auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen wird. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls Pflicht. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorn und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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