ADFC zeichnet Planungsgruppe M+M AG als fahrradfreundlichen Arbeitgeber aus

Am heutigen Freitag hat der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club der Planungsgruppe M+M AG in Dresden das Zertifikat „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“ überreicht. GMM konnte für die Niederlassung in Dresden das begehrte Siegel in „Silber“ erhalten.

Seit dem Umzug in ein neues Gebäude mit abschließbaren und witterungsgeschützten Abstellräumen ist die Zahl der Kolleginnen und Kollegen, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, deutlich angewachsen, weiß Vorstand Christoph Gingelmaier zu sagen, der das Zertifikat vom ADFC am Freitag entgegennahm.

„Als attraktiver und zukunftsorientierter Arbeitgeber freuen wir uns, fahrradfreundlicher zu werden und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Arbeitsweg per Rad zu erleichtern und angenehmer zu gestalten. Unsere betrieblichen Radverkehrskoordinatoren leisten großartige Arbeit und so gelingt es uns gemeinsam, die innerbetriebliche Fahrradkultur zu fördern und gleichzeitig die Mitarbeiterbindung und den Teamgeist zu stärken. Glückwunsch an alle Beteiligten!“ so Vorstand Christoph Gingelmaier.

„Die Planungsgruppe M+M AG unterstützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Fahrrad für den Arbeitsweg nutzen, mit vielen verschiedenen Maßnahmen. Das bringt viele Vorteile: Der Arbeitgeber kann so beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt- und Mobilitätsmanagement punkten,“ sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. „Wenn die Förderung des Radverkehrs auf Seiten der Politik vielleicht noch hier und da etwas klemmt: Aus“ der Wirtschaft bekommen wir klare Signale, dass sichere Radwege dringend gewünscht sind.“

Hintergrund: Fahrradfreundlicher Arbeitgeber

Fahrradfreundliche Arbeitgeber sparen Ressourcen und setzen Finanzen sinnvoll ein: Fahrradparken ist unterm Strich günstiger und benötigt weniger Raum als Pkw-Parkplätze. Wer Beschäftigte aufs Rad bringt, profitiert gleich mehrfach. Regelmäßige Bewegung stärkt nachweislich die Gesundheit und hebt die Motivation.

Um mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Radfahren zu gewinnen, können eigene Teams bei Kampagnen wie „Stadtradeln“ teilnehmen. Regelmäßige Aktionen wie zum Beispiel Betriebsausflüge mit dem Rad bringen Beschäftigte in Bewegung. Wichtig ist natürlich, dass alle ihre Fahrräder sicher, trocken und möglichst ebenerdig abstellen können. Umkleidemöglichkeiten und Duschen werden ebenfalls positiv bewertet. Für eine Zertifizierung fällt auch ins Gewicht, dass es neben Jobtickets auch Vergünstigungen gibt für diejenigen, die mit dem Rad pendeln.

Unternehmen, die den Radverkehr systematisch fördern und sich zertifizieren lassen, sind Gewinner: Wenn mehr Menschen mit dem Rad zur Arbeit kommen, beugt das Bewegungsmangel vor. Wer mit dem Rad zur Arbeit kommt, hat im Schnitt ein Drittel weniger Krankheitstage - und ein niedrigeres Infektionsrisiko. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements – denn auch die Mitarbeitermobilität ist Teil der CO2-Bilanz.


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