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            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</title>
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            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</copyright>
            
            <pubDate>
                Wed, 28 Oct 2026 15:29:30 +0100
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                Wed, 28 Oct 2026 15:29:30 +0100
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                        <pubDate>
                            Fri, 09 Oct 2026 18:43:24 +0200
                        </pubDate>
                        <title>ADFC entsetzt über Vollbremsung beim Radwegebau in Sachsen</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/adfc-entsetzt-ueber-vollbremsung-beim-radwegebau-in-sachsen
                            
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                        <description>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen (ADFC) schlägt angesichts der bekannt gewordenen Kürzungspläne der sächsischen Staatsregierung Alarm.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Die Staatsregierung plant mit ihrem Entwurf für den nächsten sächsischen Doppelhaushalt praktisch einen Stopp von Investitionen in Radwege. Die kommunalen Fördermittel sollen auf mickrige drei Millionen Euro halbiert werden, während der Ausbau von Radwegen an Staatsstraßen um fast zwei Drittel zusammengestrichen wird. Damit erstickt die Staatsregierung die Schaffung sicherer Wege im Keim und gefährdet wissentlich die Verkehrssicherheit der Bürgerinnen und Bürger.</p>
<p><i>„Was das Infrastrukturministerium als Konsolidierung verharmlost, ist ein verkehrspolitischer Offenbarungseid“</i>, erklärt Dr. Janek Mücksch, Vorsitzender des ADFC Sachsen. <i>„Ermutigt durch den Freistaat Sachsen haben Städte, Gemeinden und Landkreise über Jahre hinweg mit hohem Kostenaufwand Konzepte erarbeitet, Bürger beteiligt und baureife Projekte vorangebracht. Indem man ihnen schlagartig den Geldhahn zudreht, lässt die Staatsregierung die engagierten Kommunen eiskalt am langen Arm verhungern und ruiniert jegliches Vertrauen in eine verlässliche Politik.“</i></p>
<p>Der bereits im letzten Doppelhaushalt entstandene Förderstau nimmt nun katastrophale Ausmaße an. Bereits im vergangenen Jahr mussten aufgrund der Kürzungen etliche Vorhaben vertagt werden. In diesem Jahr bewilligte das Infrastrukturministerium von 18 bisher eingereichten Förderanträgen für Radwege keinen einzigen mehr. Aktuell fehlen mindestens 14,2 Millionen Euro für längst beantragte Projekte. Mit den verbleibenden Brosamen können die 400 Kommunen in Sachsen gerade einmal zwei mickrige Kilometer Radweg pro Jahr realisieren.</p>
<p>Die Konsequenzen vor Ort sind verheerend. Wichtige Infrastrukturprojekte stehen vor dem Aus. In den Metropolen stehen zentrale Vorhaben wie der Bau von Radschnellwegen und Maßnahmen zur Verkehrssicherheit infrage. In den Regionen und Mittelzentren werden dringend benötigte Alltagsverbindungen wie die Radbrücke in Freital, die Pestalozzistraße in Radebeul, der Amselgrund in Döbeln oder die Wegverbindung zwischen Borna und Haubitz faktisch auf Eis gelegt. <i>„Hier geht es nicht um ein paar Freizeitrouten, sondern um den Schutz von Schülern, Pendlern und Familien im alltäglichen Straßenverkehr", stellt Mücksch klar. „Wer an diesen Stellen den Rotstift ansetzt, nimmt schwere Unfälle billigend in Kauf.“</i></p>
<p>Besonders zynisch bewertet der ADFC die Versuche des CDU-geführten Infrastrukturministeriums, die Verantwortung für das Fiasko auf die Kommunen abzuwälzen. Der Verweis auf bestehende Budgets für den allgemeinen Straßen- und Brückenbau bezeichnet der Fahrradclub als reines Ablenkungsmanöver. Wie der Sächsische Städte- und Gemeindetag unmissverständlich klarstellt, reichen die Mittel nicht einmal ansatzweise aus, um den Sanierungsstau im Straßennetz zu bewältigen. Auch für den ADFC ist klar: Das Land drückt sich vor seinen Kernaufgaben und verlangt von ohnehin finanziell ausgelaugten Kommunen, unlösbare Zielkonflikte auszutragen. Das Sondervermögen soll nun dazu herhalten, die eklatante Fehlplanung im sächsischen Haushalt zu stopfen.</p>
<p>Der ADFC Sachsen fordert deshalb den unverzüglichen Stopp der Kahlschlagpolitik der schwarz-roten Koalition. Die Streichungspläne müssen von den Landtagsabgeordneten komplett korrigiert werden, denn sie sind nicht nur ein deutliches Zeichen gegen die Mobilität in Stadt und Land, sondern gefährden auch Leib und Leben von Verkehrsteilnehmern auf dem Rad. Sachsens ADFC-Vorsitzender Mücksch abschließend: <i>„Sachsens aktuelle Mobilitätspolitik schließt viele aus, denn sie adressiert derzeit nur Menschen, die all ihre Wege mit dem Auto zurücklegen. Der Freistaat muss den Radverkehr endlich als gleichberechtigtes Verkehrsmittel begreifen und im Haushalt mit realistischen, zukunftssicheren Mitteln ausstatten.“</i></p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 22 Sep 2026 15:50:47 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Schüler warten weiter auf Radweg</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/schueler-warten-weiter-auf-radweg
                            
                        </link>
                        <description>ADFC fordert Geld für Radweg an der S 106 bei Dreistern</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Seit drei Jahren ist der Radweg östlich von Dreistern genehmigt, doch gebaut ist er noch immer nicht. Der Stillstand&nbsp;beim&nbsp;geplanten Radweg an der S 106 östlich von Bautzen&nbsp;stößt&nbsp;deshalb&nbsp;auf&nbsp;die&nbsp;Kritik&nbsp;des&nbsp;Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). Bereits im Juni 2023 hatte die Landesdirektion Sachsen den Bau des straßenbegleitenden Geh- und Radwegs genehmigt. Drei Jahre später warten die Menschen vor Ort noch immer auf den Baubeginn. Der geplante Radweg schließt eine wichtige Lücke zwischen bestehenden Radverbindungen entlang der S 100 im Norden und der S 111 im Süden. Besonders bedeutsam&nbsp;ist die Verbindung für Schüler aus den Ortsteilen Bloaschütz, Niederuhna, Oberuhna und Bolbritz, die mit&nbsp;dem&nbsp;Rad&nbsp;nach Bautzen zur Schule fahren.</p>
<p>„Der Radweg an der S 106 wird dringend gebraucht. Für viele Kinder und Jugendliche aus den Ortsteilen westlich von Bautzen ist das der Schulweg. Wer will, dass Schüler sicher und selbstständig zur Schule kommen, darf diesen Radweg nicht weiter auf die lange Bank schieben“, sagt Ina Wehner, Sprecherin der ADFC-Ortsgruppe Bautzen.</p>
<p>Aus Sicht des ADFC zeigt der Fall Dreistern exemplarisch ein sachsenweites Problem: Viele Radwege an Staatsstraßen sind fertig geplant oder stehen kurz vor dem Abschluss jahrelanger&nbsp;Planungen; doch&nbsp;weil im Landeshaushalt das Geld fehlt,&nbsp;steht&nbsp;der&nbsp;Baubeginn&nbsp;in&nbsp;den&nbsp;Sternen.&nbsp;„Ein Planfeststellungsbeschluss ohne Bagger ist wie ein Fahrrad ohne Kette: Es sieht nach Fortschritt aus, kommt aber nicht voran. Die Landtagsabgeordneten müssen jetzt dafür sorgen, dass im Staatshaushalt genügend Geld für den Radweg an der S 106 bereitstehen“, fordert Janek Mücksch, Vorsitzender des ADFC Sachsen.</p>
<p>Besonders pikant: Als damalige Präsidentin der Landesdirektion Sachsen hatte die&nbsp;heutige&nbsp;sächsische&nbsp;Infrastrukturministerin&nbsp;Regina Kraushaar den Radweg 2023 ausdrücklich begrüßt. In der damaligen Medieninformation hob sie besonders den Nutzen für die Sicherheit der Schüler hervor. Im aktuellen Haushaltsentwurf hat sie dagegen die Mittel für Radwege an Staatsstraßen zwischen 2024 und 2028 um rund 95% gekürzt. „Die Menschen vor Ort warten nicht auf neue Ankündigungen, sie&nbsp;wollen&nbsp;Taten&nbsp;sehen. Wer Radwege erst ankündigt und dann stoppt, verspielt fahrlässig das&nbsp;Vertrauen der Bürger“, erklärt Mücksch.</p>
<p>Der ADFC Sachsen fordert deshalb die Abgeordneten des Sächsischen Landtags auf, in den Haushaltsberatungen klare Prioritäten zu setzen: Baureife Radwege an Staatsstraßen müssen endlich finanziert und gebaut werden. Wenn anschließend der Bau ausbleibt, frustriert das Bürger und ist auch aus Sicht der Steuerzahler kein verantwortungsvoller Umgang mit bereits eingesetztem&nbsp;öffentlichen Steuergeld.</p>
<h3><span>Hintergrund</span></h3>
<p>Die Landesdirektion Sachsen hatte den Radweg an der S 106 östlich von Dreistern mit einem Planfeststellungsbeschluss am 26. Juni 2023 genehmigt. Der geplante Radweg soll auf einer Länge von 1,236 Kilometern an der Ostseite der S 106 entstehen und als gemeinsamer Geh- und Radweg im Zweirichtungsverkehr geführt werden. Er schließt eine wichtige Lücke zwischen bestehenden Radverbindungen entlang der S 100 im Norden und der S 111 im Süden. Besonders wichtig ist die Verbindung für Schüler aus den Ortsteilen Bloaschütz, Niederuhna, Oberuhna und Bolbritz, die nach Bautzen zur Schule fahren.</p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 22 Sep 2026 10:14:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Planung der Trockentalstraße in Plauen völlig aus der Zeit gefallen</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/planung-der-trockentalstrasse-in-plauen-voellig-aus-der-zeit-gefallen
                            
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                        <description>ADFC Sachsen fordert Überarbeitung zugunsten der Verkehrssicherheit</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr (LASuV) plant auf der Trockentalstraße den umfassenden Ausbau der&nbsp;B 92 in Plauen. Die bisherige Einbahnstraße wird&nbsp;auf drei bis vier Spuren für zwei Fahrtrichtungen erweitert werden.&nbsp;Obwohl&nbsp;das&nbsp;städtische&nbsp;Radverkehrskonzept&nbsp;hier&nbsp;eine&nbsp;wichtige&nbsp;Querverbindung&nbsp;für&nbsp;den&nbsp;Radverkehr&nbsp;identifiziert hat&nbsp;und&nbsp;wegen des hohen Autoverkehrs eine separate&nbsp;Führung&nbsp;für&nbsp;den&nbsp;Radverkehr&nbsp;empfiehlt, fehlen&nbsp;Radwege in den Plänen komplett. Dies stößt auf Kritik des&nbsp;Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC).</p>
<p>„Die Pläne&nbsp;wirken wie ein Relikt aus den 60er-Jahren. Damit das Fahrrad als innerstädtisches Alltagsverkehrsmittel für mehr Menschen attraktiv wird, sind moderne und sichere Radwege unabdingbar“, sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen.&nbsp;„Radwege sichern bezahlbare Mobilität für alle – gerade für Kinder und ältere Menschen, die besonders auf Schutz angewiesen sind. Eine zeitgemäße Verkehrsplanung muss die Mobilität aller Menschen berücksichtigen und nicht den Autoverkehr gegen alle anderen ausspielen.“</p>
<p>Auch in Plauen stößt das Vorhaben auf Unverständnis. Entlang der Strecke verlaufen der Elsterradweg und Zugänge zu mehreren Einkaufsstätten.&nbsp;Nils Rentsch, ADFC-Mitglied in Plauen, erklärt: „Es ist unverständlich, dass man mit dem Rad&nbsp;bei so einem wichtigen&nbsp;Großprojekt vergessen wird. Bis auf einen winzigen Schutzstreifen auf&nbsp;etwa 50 Metern gibt es keine Infrastruktur für Fahrräder.&nbsp;Eine zukunftssichere Verkehrsplanung muss allen Verkehrsteilnehmern ihren eigenen Raum geben. Nur so erreichen wir echte Verkehrssicherheit für alle Menschen vor Ort.“</p>
<p>Der ADFC Sachsen fordert den Freistaat Sachsen und die Stadt Plauen auf, die überdimensionierte und aus der Zeit gefallene Planung anzupassen und durchgängige, sichere Radwege in die Planung aufzunehmen.</p>
<p><strong>Über den ADFC Sachsen:</strong> Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Sachsen e. V. ist die Vertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer im Freistaat Sachsen. Er setzt sich für eine zielgerichtete Förderung des Radverkehrs, mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer und eine zeitgemäße Mobilitätsgestaltung ein.</p>
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                        <pubDate>
                            Fri, 31 Jul 2026 11:32:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Sicher mit dem Rad zur Schule: ADFC zeigt, wie&#039;s geht</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/pressemitteilung-sicher-mit-dem-rad-zur-schule-adfc-zeigt-wies-geht
                            
                        </link>
                        <description>ADFC-Flyer gibt Tipps zum sicheren Schulweg – Kostenloser Versand für Schulklassen</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen (ADFC) möchte Eltern von Grundschulkindern ermuntern, den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen. „Wir wollen Eltern Angst nehmen. Viele brauchen erstmal etwas Ermutigung und Beratung, bis sie sich trauen, ihr Kind mit dem Rad zur Schule fahren zu lassen. Um es Eltern und Kindern leichter zu machen, hat der ADFC viele Tipps gesammelt: vom verkehrssicheren Fahren bis hin zum Fahrradkauf“, sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen.</p>
<p>In einem Faltblatt hat der Fahrradclub Ratschläge und Informationen zum sicheren Schulweg mit dem Rad gesammelt. „Viele Eltern haben Angst, ihr Kind allein mit dem Rad zur Schule fahren zu lassen und wählen deshalb das Auto. Dabei bringt der Schulweg mit dem Rad viele Vorteile für das Kind“, ist Krause überzeugt. Zahlreiche Untersuchungen zeigten, dass Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen, konzentrierter sind als Kinder, die mit dem Elterntaxi gebracht werden. Auch die Fitness und die körperliche Koordination werden durch regelmäßiges Radfahren gestärkt.</p>
<p>Damit der Flyer direkt zu Eltern, Schülern und Klassenlehrern gelangt, bietet der ADFC Sachsen den Flyer zum kostenlosen Versand an. Eltern und Lehrer können über die eigens errichtete Website schulweg.adfc-sachsen.de kostenfrei bis zu drei Klassensätze bestellen und beispielsweise zum Elternabend verteilen.</p>
<p>Neu im Angebot hat der ADFC einen praktischen Stundenplan, auf dessen Rückseite übersichtlich die wichtigsten Verkehrsregeln zum Radfahren enthalten sind. Eltern, Lehrer und Schulleitungen können diesen ebenso bestellen und in ihrer Klasse verteilen, wie das ADFC-Faltblatt zum sicheren Radfahren.<br>&nbsp;</p>
<p><strong>Hintergrund</strong></p>
<p>Viele Eltern haben Angst, ihr Kind im Straßenverkehr allein mit dem Rad fahren zu lassen. Grund dafür sind oft unsichere Straßen, fehlende Radwege und das Verkehrschaos im Berufsverkehr vor vielen Schulen. Mit etwas Geduld und Motivation können Kinder aber verkehrssicheres Fahren lernen. Befolgt man zusätzlich noch einige Hinweise, wie die Wahl einer möglichst verkehrsarmen Route und ein verkehrssicheres Fahrrad, kann der Schulweg mit dem Rad sicherer werden und Spaß machen.&nbsp;</p>
<p>Doch viele Eltern sind verunsichert, denn noch immer sprechen Schulleitungen Radfahrverbote aus, obwohl solche Verbote keine Rechtskraft haben. Auch auf die schulische Radfahrausbildung können sich Eltern nicht immer verlassen. Oft ist das Training nur oberflächlich und die Ausbildung zu kurz. Auch haben die Bedingungen im "Verkehrsgarten" nicht viel mit der Realität zu tun, sodass Kinder aus der schulischen Radausbildung kaum Praxiserfahrung sammeln können. Der ADFC Sachsen empfiehlt Eltern daher, mit ihren Kindern selbst zu üben und sie anfangs auf dem Schulweg mit dem Rad zu begleiten. Mit dem Flyer zur Schulwegsicherheit möchte der Radclub vorhandene Unsicherheiten beseitigen und Eltern zum Schulweg mit dem Rad ermutigen.</p>
<p>Finanziert hat der ADFC die Faltblätter und Stundenpläne über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Der Verein freut sich über weitere finanzielle Unterstützung des Projekts zur Verkehrssicherheitsarbeit, um die Druck- und Versandkosten decken zu können.</p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 28 Jul 2026 14:13:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Keine Privatsache: ADFC gegen Straflosigkeit bei Gewalt im Straßenverkehr</title>
                        <link>
                            
                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/keine-privatsache-adfc-gegen-straflosigkeit-bei-gewalt-im-strassenverkehr
                            
                        </link>
                        <description>Fahrradclub fordert klares Signal von Staatsanwaltschaften und Justiz: Verfolgung von Straftaten gegen Radfahrende und Fußgänger liegt im öffentlichen Interesse.</description>
                        <content:encoded>
                            <![CDATA[
                                <p>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Sachsen (ADFC) stellt sich hinter die Bundestagspetition gegen Gewalt an Radfahrenden. Die Petition wurde von der Dresdnerin Ulrike Medger eingereicht und wendet sich gegen eine gängige Praxis deutscher Staatsanwaltschaften, die Ermittlungsverfahren bei verkehrsbedingten Straftaten gegen schwächere Verkehrsteilnehmende regelmäßig wegen angeblich „fehlenden öffentlichen Interesses“ einstellen. Dazu zählen Verfahren wegen Nötigung, Gefährdung des Straßenverkehrs oder fahrlässige Körperverletzung.</p>
<p>Die Petition will damit auch erreichen, dass bei einer Unterschreitung des Mindestabstands beim Überholen (1,50 m innerorts und 2 m außerorts) in der Regel ein strafbares Überholen vorliegt. Dafür ist eine Klarstellung im Strafgesetzbuch nötig.</p>
<p>Bisher werden Betroffene, die im Straßenverkehr geschnitten, bedrängt, genötigt oder gefährdet worden sind, immer wieder damit konfrontiert, dass die Justiz das Verfahren einstellt und auf die Möglichkeit einer privaten Klage verweist. Sie erleben dies oft als Schock und ein deutliches Signal der Schutzlosigkeit. In der Praxis führt die Verweisung auf den Privatklageweg in aller Regel dazu, dass Gewalt mit Fahrzeugen auf der Straße ungeahndet bleibt. Faktisch stärkt das bei rücksichtslosen oder aggressiv agierenden Autofahrenden das Gefühl der eigenen Unantastbarkeit, während sich Radfahrende und Fußgänger vom Rechtsstaat außen vor gelassen fühlen.</p>
<p><i>„Geltendes Recht muss auch für die Sicherheit der Radfahrenden umgesetzt werden. Erst dann findet vielleicht auch ein Umdenken statt und den Menschen wird klar, dass es eben keine gute Idee ist andere aus Fahrlässigkeit oder verkehrserzierherischem Willen zu gefährden.</i>“ sagt Ulrike Medger aus Dresden, die die Petition an den Bundestag eingereicht hat.</p>
<p>Auch der ADFC Sachsen wünscht sich endlich eine klarere Regelung für Fällen besonders knapper Überholvorgänge oder mutwilligen Schneidens. <i>„Die Unversehrtheit im Straßenverkehr ist keine Privatsache. Sicherheit im Straßenverkehr ist ein hohes Gut, das selbstverständlich immer im öffentlichen Interesse liegt. Wer mit einem Auto Leib und Leben anderer gefährdet, gehört vom Staat verfolgt.“</i> betont deshalb auch Janek Mücksch, der Vorsitzende des ADFC Sachsen e.V. <i>„</i>Deshalb freue ich mich, dass sich Menschen aus der sächsischen Zivilgesellschaft mit dieser Petition für modernes Strafrecht einsetzen. Damit können alle Verkehrsteilnehmenden geschützt werden."</p>
<p>Ein funktionierender Rechtsstaat könne deshalb Verkehrsgefährdungen nicht einfach als Bagatelle abtun und die Verfolgung solcher Straftaten nicht auf Privatpersonen abwälzen, sonst verfehle er seine Schutzpflicht gegenüber den schwächsten Verkehrsteilnehmern.</p>
<p>Der ADFC ruft neben seinen Mitgliedern alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die Petition mit der Nummer 201482 beim Deutschen Bundestag zu unterzeichnen. Mücksch zeigt sich optimistisch, dass ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit, Respekt und Rechtsdurchsetzung auf Deutschlands Straßen zu einer Änderung der Justizpraxis führt.</p>
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                        <pubDate>
                            Tue, 21 Jul 2026 11:56:56 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Kraushaar verspricht Radwege, doch ihr Haushalt zerstört sie</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/kraushaar-verspricht-radwege-doch-ihr-haushalt-zerstoert-sie
                            
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                        <description>Der ADFC Sachsen ist schockiert von den Kürzungsplänen von Infrastrukturministerin Regina Kraushaar. Mit dem Haushaltsentwurf für die nächsten zwei Jahre drohen die schlimmsten Kürzungen für den Radverkehr in der Geschichte Sachsens.</description>
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                                <p><strong>ADFC: Schlimmste Kürzungen für den Radverkehr in der Geschichte Sachsens</strong></p>
<p>Während Kraushaar öffentlich den Bau von Radwegen verspricht, hat die Staatsregierung in ihrem Haushaltsentwurf die Gelder für Radwege auf ein historisches Minimum zusammengestrichen. Während vor zwei Jahren noch 7,4% der sächsischen Straßenbaumittel für Radwegebau zur Verfügung standen, will Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar den Anteil für Radwege bis 2028 auf 1,3% zusammenstreichen.</p>
<p>„Immer wenn es um Radwege geht, scheint Ministerin Kraushaar in bester Stimmung&nbsp;zu sein. Sie redet davon, dass Radwege die Stadt lebenswerter Städten machen und die Regionen besser vernetzen. Doch ihre Haushaltsplanung spricht eine ganz andere Sprache. Im nächsten Doppelhaushalt wird sicherer Radverkehr keine Rolle spielen, wenn es nach der Staatsregierung geht“, sagt Janek Mücksch, Vorsitzender des ADFC Sachsen. „Wer Radwege ankündigt und gleichzeitig die Mittel fast auf Null kürzt, verliert jede Glaubwürdigkeit. Die Menschen warten nicht auf Radwege-Rhetorik von Frau Kraushaar. Die Menschen warten auf Radwege.“</p>
<p>7,1 Millionen Euro investierte der Freistaat 2024 noch für den Radwegebau an Staatsstraßen. Für 2028 sind hingegen nur noch 391.100 Euro vorgesehen. Dies ist ein Absturz um fast 95 Prozent. „Damit würgt Kraushaar den Radwegebau zwischen den Orten praktisch ab. Das ist besonders absurd, weil zig Kilometer Radwege bald Baurecht erhalten oder sogar schon gebaut werden können“, erklärt Mücksch. Fertig geplante Radwege wie an der S 95 zwischen Kamenz und Gersdorf, an der S 109 zwischen Doberschütz und der B 156 im Landkreis Bautzen oder an der S 200 zwischen Tanneberg, Schweikershain und Hoyersdorf im Landkreis Mittelsachsen werden damit um weitere Jahre zurückgeworfen. „Hier geht es nicht um Luxusprojekte, sondern um dringend nötige Investitionen, damit gefährliche Straßen für alle Verkehrsteilnehmer endlich sicher werden. Kraushaars Haushalt sorgt dafür, dass die Menschen in den ländlichen Räumen sich erneut hinten anstellen müssen“, so Mücksch. 35 Kilometer sind an Sachsens Staats- und Bundesstraßen fertig geplant, gebaut wird davon jedoch fast nichts, ergab eine Anfrage der Grünen im Sächsischen Landtag letztes Frühjahr.</p>

<p>Auch beim Radwegebau innerorts will Kraushaar drastisch kürzen: Wurden 2024 noch fast 14 Millionen Euro investiert, ist im Haushaltsentwurf für 2028 nur noch etwas mehr als eine Million für kommunale Radwege vorgesehen. Im April erklärte Kraushaar vollmundig, dass Radwege innerorts „Städte sicherer, leiser und lebenswerter“ machen und die Mobilität für alle verbessern. Politisch inkonsistent und unglaubwürdig findet der sächsische ADFC-Vorsitzende diese auffällige Lücke zwischen den Aussagen der Ministerin und ihrem tatsächlichen Handeln. „Kraushaar lobt kommunale Radverkehrsprojekte und schneidet regelmäßig Bändchen bei der Eröffnung neuer Radwege durch, die ihr Vorgänger ermöglicht hat. Aber gleich darauf wird den Kommunen der Geldhahn abgedreht. Das passt doch nicht zusammen! Hier muss man sich wirklich fragen, ob Frau Kraushaar hier aus Inkompetenz oder Boshaftigkeit heraus handelt. In jedem Fall ist es eine politische Entscheidung gegen die Sicherheit auf unseren Straßen“, zeigt sich Mücksch konsterniert. „Zum Glück entscheidet nicht die Ministerin allein über den Haushalt, sondern der Sächsische Landtag.“</p>
<p>Die Landtagsabgeordneten können nun gegenüber dem Haushaltsentwurf nachsteuern. Die Mittel für Radwege an Staatsstraßen und für kommunale Radverkehrsprojekte sind dringend nötig, um Investitionen für sichere Schulwege und gute Mobilität für alle zu garantieren. Damit baureife Projekte tatsächlich gebaut werden können und die Planungen nicht in den Archiven verschwinden, muss der Landtag aus Sicht des ADFC jährlich 20 Millionen Euro für Radverkehrsinvestitionen und Lückenschlüsse bereitstellen, zehn Millionen davon für Radwege außerorts, zehn Millionen für Radwege in den Orten. Das sind insgesamt über 35 Mio. Euro mehr, als die Regierung aktuell plant (4.712.400 Euro).</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-70754</guid>
                        <pubDate>
                            Sat, 27 Jun 2026 17:41:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Wir fangen schon mal an: ADFC und Bürgerinitiative setzen Zeichen für Radweg S31</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/wir-fangen-schon-mal-an-adfc-und-buergerinitiative-setzen-zeichen-fuer-radweg-s31
                            
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                        <description>Pressemitteilung zum symbolischen ersten Spatenstich für den Radweg an der S 31 zwischen Mügeln und Leisnig</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Unter dem Motto „Wir fangen schon mal an“ haben der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) Sachsen und die Radweg-Bürgerinitiative S 31 heute an der Staatsstraße 31 südlich von Mügeln den symbolischen ersten Spatenstich für den dringend benötigten Radweg gesetzt. Mit Spaten und Warnwesten protestierten zahlreiche Bürgerinnen, Bürger und der ADFC gegen die anhaltende Untätigkeit des Freistaates Sachsen und die mangelnde Beteiligung der Betroffenen vor Ort.</p>
<p>Seit über 20 Jahren setzen sich die Menschen in und um Mügeln für eine sichere Radverbindung entlang der S 31 nördlich der Autobahn A 14 ein. Im Sommer 2014 wurde die 6,6 Kilometer lange Trasse zwischen Mügeln und Leisnig rein „autogerecht“ ausgebaut – zulasten des Radverkehrs. Seitdem fahren Autos auf dem Abschnitt deutlich schneller, während wichtige Alltagsziele wie die Grundschule Neusornzig und das Mügelner Freibad für Radfahrende, insbesondere für Schulkinder, nur unter erheblicher Gefahr zu erreichen sind. Obwohl das Projekt im Sächsischen Radverkehrskonzept verankert ist, ist der reale Baustart nicht absehbar.</p>
<p>Den Zorn der Beteiligten brachte jüngst eine Entwicklung im Juni 2026 zum Überlaufen: Zu einer entscheidenden Planungsberatung hinter verschlossenen Türen wurden weder die Bürgerinitiative noch der ADFC oder betroffene Grundstücksbesitzer eingeladen. Einzig der Bürgermeister von Mügeln war anwesend. Dass ausgerechnet jene Eigentümer und Verbände übergangen wurden, deren Kooperation für den Grunderwerb und die Realisierung des Radwegs zwingend notwendig ist, sorgt in der Region für fassungsloses Unverständnis.</p>
<p><strong>Janek Mücksch, Vorsitzender des ADFC Sachsen, erklärte im Rahmen der Aktion:</strong> <i>„Dass der Freistaat Sachsen die Planung eines Radwegs mit ‚höchster Priorität‘ zusichert, dann aber 12 Jahre keinen einzigen Meter baut, ist ein Armutszeugnis. Die Krone setzt dem Ganzen nun der Umgang mit den Menschen vor Ort auf: Eine Planungsberatung durchzuführen, ohne Betroffene, Grundstücksbesitzer und den ADFC einzubinden, lässt tief blicken. Wenn der Freistaat an der S 31 nicht in die Gänge kommt, fangen wir eben schon mal an! Wir fordern ein Ende der Bummelei und endlich einen verbindlichen Baustart für den Radweg.“</i></p>
<p>Hunderte gesammelte Unterschriften, Demonstrationen und Fahrradkorsos in den vergangenen Jahren verdeutlichen, wie dringend der Wunsch nach einem sicheren Radweg an der S 31 ist. Mit der heutigen Spatenstich-Aktion haben Anwohner und Betroffene den Druck auf die sächsische Verkehrsministerin Regina Kraushaar und den Sächsischen Landtag nochmals deutlich erhöht.</p>
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                        <pubDate>
                            Fri, 26 Jun 2026 17:27:00 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Sächsischer Fahrradpreis geht an Torgau</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/saechsischer-fahrradpreis-geht-an-torgau-1
                            
                        </link>
                        <description>An jedem dritten Bahnhof in Sachsen fehlen sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. An weiteren 18% der Bahnhöfe sind die Möglichkeiten zum Parken von Fahrrädern äußerst mangelhaft. Dies zeigt eine Studie des ADFC, die heute vorgestellt wurde.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>In der Untersuchung erfasste der ADFC die Qualität und Anzahl der Fahrradabstellanlagen aller 511 sächsischen Bahnhöfe und bewertete sie mit Schulnoten. Während über die Hälfte (52%) der Bahnhöfe in Sachsen den Test nicht bestanden, erreichten immerhin 22% eine gute oder sehr gute Bewertung. An diesen 115 Bahnhöfen kommt auf jeden zehnten einsteigenden Fahrgast mindestens eine überdachte und diebstahlsichere Abstellmöglichkeit. 173 Bahnhöfe in Sachsen haben dagegen gar keine Fahrradabstellanlagen.</p>
<p>„Gerade Bahnhöfe gelten als Hotspots des Fahrraddiebstahls, weil die Zahl der abgestellten Räder dort meist hoch ist und die soziale Kontrolle oft gering.“ sagt Dr. Janek Mücksch, der Vorsitzende des ADFC Sachsen e.V. „Es sind immer mehr E-Bikes und hochwertige Räder unterwegs. Pendler, die Rad und Bahn kombinieren, erwarten am Bahnhof sichere Abstellplätze, die vor Vandalismus und Diebstahl schützen.“ Damit sich mehr Menschen trauen ihr Rad am Bahnhof abzustellen, müssen die Bahnhöfe mit modernen Abstellanlagen ausgestattet sein.</p>
<p>„Diebstahlsichere Abstellanlagen machen das Pendeln mit der Bahn attraktiver und beleben den Bahnhofsvorplatz. Kommunen und Verkehrsverbünde sollten an den mangelhaften Bahnhöfen schnell nachbessern“ fordert ADFC-Vorsitzende.&nbsp;</p>
<p>Aber es gibt auch Lichtblicke: 17 Bahnhöfe in Sachsen wurden mit der Bestnote 1 bewertet. Vier von ihnen befinden sich im Landkreis Nordsachsen, drei im Erzgebirgskreis. Hier gibt es eine große Zahl an überdachten und diebstahlsicheren Abstellanlagen und außerdem auch verschließbare Fahrradboxen oder Sammelschließanlagen. Auch hat sich die Anzahl der diebstahlsicheren Stellplätze in Sachsen seit 2019 von 9.191 auf 11.014 erhöht. In dieser Zeit stieg allerdings auch das Fahrgastaufkommen in im sächsischen Regionalverkehr um 29%.</p>
<p>Besonders positiv bewerteten die Prüfer des ADFC den Bahnhof in Torgau. Hier stehen 256 hochwertige Abstellplätze für Fahrräder zur Verfügung, 64 davon in einem abgeschlossenen Fahrradparkhaus. Die Elbestadt erhielt für das besondere Engagement für sicheres Fahrradparken am Bahnhof heute vom ADFC den Sächsischen Fahrradpreis 2026. Mit dem Preis möchte der Fahrradclub besonders positive Beispiele der Förderung des Radfahrens in Sachsen würdigen.</p>
<p>„Torgau ist ein Musterbeispiel dafür, wie sicheres Fahrradparken an vielen sächsischen Bahnhöfen organisiert sein könnte. Pendler können hier auch hochwertige Fahrräder ohne ein mulmiges Gefühl tagsüber stehen lassen.&nbsp; Dass der Torgauer Bahnhof mit der Bestnote 1 bewertet wird, stand außer Frage. Für den ADFC Sachsen war daher schnell klar, dass sich Torgau durch sein großartiges Engagement den sächsischen Fahrradpreis verdient hat" gratuliert Dr. Janek Mücksch.</p>
<p>Hintergrund</p>
<p>Die Bike+Ride-Studie des ADFC Sachsen bewertete zum zweiten Mal seit 2019 sowohl die Qualität als auch die Quantität von Abstellanlagen an den 511 Bahnhöfen in Sachsen. Die Ergebnisse sind größtenteils ernüchternd: 173 Stationen verfügen über gar keine Abstellanlagen und bei 94 weiteren sind sie äußerst mangelhaft. Um eine gute Note zu erreichen, müssen die Fahrradparkplätze so gestaltet sein, dass man den Fahrradrahmen sowie Vorder- oder Hinterrad gut anschließen kann. Einfache Vorderradhalter reichen dafür nicht aus, denn sie sind nicht diebstahlsicher und können die Felge schädigen.</p>
<p>Der ADFC empfiehlt, dass auf jeden siebenten Fahrgast eine diebstahlsichere und überdachte Abstellanlage kommen sollte. Idealerweise sollte zudem bei größeren Bahnhöfen jeder 200. Fahrgast das Fahrrad in einer Fahrradbox, einem Parkhaus oder einer Sammelschließanlage unterbringen können. Solche Abstellmöglichkeiten senken die Hürde, mit dem Rad zum Bahnhof zu fahren weiter und erhöhen dadurch den Einzugsradius des Bahnhofs. Akuell erfüllen in Sachsen 17 Bahnhöfe dieses Kriterium.</p>
<p>Fast eine Million Sachsen pendeln täglich zur Arbeit, vor allem im ländlichen Raum, mehr als drei Viertel der Menschen in Städten unter 10.000 Einwohner pendelt jeden Tag in eine andere Stadt auf Arbeit. „Pendler stehen täglich vor der Wahl welches Verkehrsmittel sie nutzen. Für sehr viele ist die Kombination von Rad und Bahn die intelligenteste Lösung.“ sagt Dr. Janek Mücksch.&nbsp;</p>
<p>Zwischen den sächsischen Landkreisen existieren teils erhebliche Unterschiede. Während im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge die Abstellanlagen im Mittel nur Note 4,8 erreichten, erhielten die Bahnhöfe im Landkreis Leipzig die Durchschnittsnote 3,3. Hier verfügen 42% der Bahnhöfe über eine gute Ausstattung. Die sächsischen Großstädte schnitten in der Studie nicht gut ab. In Leipzig verfügen 43% der Stationen über keine oder mangelhafte Abstellanlagen. In Chemnitz sind 62% durchgefallen und in Dresden sogar 77%.</p>
<p><strong>Bahnhöfe mit der Bestnote 1:</strong></p>
<p>Annaberg-Buchholz unt&nbsp; Bf&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bautzen&nbsp;&nbsp;&nbsp; Beilrode&nbsp;&nbsp;&nbsp; Burgstädt&nbsp;&nbsp;&nbsp; Delitzsch unt Bf&nbsp;&nbsp;&nbsp; Dittersdorf&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leipzig-Knauthain&nbsp;&nbsp;&nbsp; Leipzig-Lützschena&nbsp;&nbsp;&nbsp; Meinersdorf (Erzgeb)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neukieritzsch&nbsp;&nbsp;&nbsp; Neusörnewitz&nbsp;&nbsp;&nbsp; Oberlichtenau&nbsp;&nbsp;&nbsp; Oschatz&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ottendorf (b Mittweida)&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pegau&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rietschen&nbsp;&nbsp;&nbsp; Torgau&nbsp;</p>
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                        <pubDate>
                            Wed, 24 Jun 2026 16:44:30 +0200
                        </pubDate>
                        <title>Pressemitteilung zur heutigen Verabschiedung des Sächsischen Straßengesetzes</title>
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                                https://sachsen.adfc.de/pressemitteilung/pressemitteilung-zur-heutigen-verabschiedung-des-saechsischen-strassengesetzes
                            
                        </link>
                        <description>Statement von Dr. Janek Mücksch, dem Vorsitzenden des ADFC Sachsen e.V.</description>
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                            <![CDATA[
                                <p>Zur heutigen Verabschiedung der Novelle des Sächsischen Straßengesetzes (Drs. 8/7351) äußert sich der Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), Dr. Janek Mücksch:&nbsp;</p>
<p>"Ich freue mich sehr über diese Planungserleichterung beim Radwegebau an Staats- und Kreisstraßen in Sachsen. Damit können nun Radwege wesentlich schneller und einfacher gebaut werden. Wir gehen davon aus, dass Sachsens Verkehrsministerin Regina Kraushaar nun Tempo macht und die vielen fehlenden Radwegabschnitte im ländlichen Raum schnell fertig stellt."</p>
<p>In der heutigen Plenarsitzung hat der Sächsische Landtag mit der Novellierung des Sächsischen Straßengesetzes beschlossen, dass beim Bau oder der Änderung von Radwegen als Bestandteil von Staatsstraßen oder Kreisstraßen im Regelfall kein Planfeststellungsverfahren mehr notwendig ist. Das zeitraubende Verfahren soll nur noch dann durchgeführt werden, wenn eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich ist.&nbsp;</p>
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