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            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</title>
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            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</copyright>
            
            <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 01:34:00 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 22:16:16 +0100</pubDate>
                        <title>Sachsen startet Beschilderung des Radwegs Berlin-Dresden</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/sachsen-startet-beschilderung-des-radwegs-berlin-dresden</link>
                        <description>Sachsens Tourismusministerium und der ADFC Sachsen gaben heute gemeinsam in Dresden den Startschuss für den Radweg Berlin-Dresden. Dabei hat Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch den ersten Wegweiser für die 251 km lange Radroute angebracht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der vom ADFC konzipierte <strong>Radfernweg </strong>verbindet das Brandenburger Tor in Berlin mit der Frauenkirche in Dresden. Die Strecke führt auf weitgehend ebenen Oberflächen überwiegend über ruhige Nebenstraßen und bestehende Radwege und verläuft durch touristisch attraktive Regionen wie den Spreewald, das Lausitzer Seenland und das Elbtal.</p>
<p>Die Route wurde ursprünglich von ehrenamtlichen Mitgliedern des ADFC Dresden entwickelt und ist inzwischen Teil der Radverkehrs- und Radtourismusstrategie des Freistaats Sachsen. In den Jahren 2021/22 erarbeitete der Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus dem Routenvorschlag gemeinsam mit den anliegenden Gemeinden und Landkreisen sowie dem ADFC einen vollwertigen Radfernweg sowie eine Konzeption zur wegweisenden Beschilderung. Mit der Beschilderung wird der <strong>Radweg Berlin–Dresden</strong> auch vor Ort sichtbar und für Radreisende einfacher nutzbar. Interessierte können für die Routenplanung beim ADFC Dresden und online eine <a href="https://www.mapfox.de/9783000689765-a-Fahrradkarte-Radweg-Berlin-Dresden-Inklusive-aller-fahrradfreundlichen-Unterk%C3%BCnfte-an-der-Strecke---ADFC-Sachsen-e-V-" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Radtourenkarte</strong></a> bestellen. An der Strecke befinden sich <a href="https://www.bettundbike.de/unterkuenfte-finden/karte#/" target="_blank" rel="noreferrer">zahlreiche fahrradfreundliche Bett+Bike-Übernachtungsmöglichkeiten</a>.</p>
<p>Nach dem Dresdner Abschnitt soll die Routenbeschilderung 2026 auch in weiteren Teilen Sachsens sowie in Brandenburg fertiggestellt werden. Ziel ist eine durchgehend ausgeschilderte, länderübergreifende <strong>Radroute zwischen Berlin und Dresden</strong>, die sowohl für mehrtägige Radtouren als auch für einzelne Etappen geeignet ist und ganz unterschiedliche Zielgruppen anspricht, von sportlich ambitionierten Rennradfahrern bis zu Familien.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:06:30 +0100</pubDate>
                        <title>Radreiseanalyse 2025: Wo steht Sachsen beim Radtourismus?</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/default-9b5e4b5fa5b8a7de309b269101b7eb13</link>
                        <description>Die aktuelle Radreiseanalyse 2025 des Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) zeigt: Radfahren bleibt eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland. 39,3 Millionen Menschen nutzen das Fahrrad im Urlaub, auf Reisen oder in ihrer Freizeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders die Nutzung von E-Bikes wächst weiter. Gleichzeitig werden die Zielgruppen breiter und insgesamt weniger sportlich. Allerdings sind 2025 sowohl klassische Radreisen als auch Tagesausflüge zurückgegangen. Für den ADFC Sachsen ist daher klar: Der Radtourismus braucht jetzt entschlossenes politisches Handeln und gezielte Investitionen in Infrastruktur, um nicht nur eine sportliche Zielgruppe zu erreichen.</p>
<h3>Großes Potenzial für Sachsen</h3>
<p>Das Interesse an Radreisen ist weiterhin hoch. 75 Prozent der Menschen, die zuletzt keine Radreise unternommen haben, können sich dies grundsätzlich vorstellen oder sind früher bereits Rad gefahren.</p>
<p>Bundesweit gaben Radreisende und Tagesausflügler im Jahr 2025 rund 40 Milliarden Euro in den Regionen aus, davon 12 Milliarden Euro bei Tagesausflügen. In Sachsen generiert der Radtourismus bereits heute eine jährliche Wertschöpfung von rund 568,3 Millionen Euro.</p>
<p>Radtourismus steht damit für Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Gesundheitsförderung zugleich. Dieses Potenzial gilt es konsequent zu sichern und auszubauen.</p>
<h3>Impulse für die Fahrradwirtschaft</h3>
<p>Erstmals wurden im Rahmen der Analyse auch Daten zur Ausrüstung erhoben. Für fast jeden Dritten war die geplante Radreise Anlass, neue Produkte zu kaufen – insbesondere Fahrradtaschen. Darüber hinaus investieren Radreisende in Bekleidung, Fahrradteile sowie Wartung und Service. Davon profitiert auch die sächsische Fahrradwirtschaft.</p>
<h3>Elberadweg als Leuchtturm – mit Verbesserungsbedarf</h3>
<p>Ein touristisches Aushängeschild in Sachsen ist der Elberadweg – Deutschlands meistbefahrener Radfernweg. Sein Erfolg basiert auf kontinuierlicher Vermarktung und schrittweisen Verbesserungen der Infrastruktur.</p>

<p>Gleichzeitig bestehen Defizite: Unzureichende Anbindungen an Elbbrücken sowie Lücken im Streckenverlauf – etwa in der Dresdner Innenstadt unterhalb der historischen Skyline – beeinträchtigen die Attraktivität für Radreisende.</p>
<h3>Nachholbedarf am Oder-Neiße-Radweg</h3>
<p>Auch beim Oder-Neiße-Radweg, der im bundesweiten Ranking Platz 15 erreicht, zeigt sich deutliches Entwicklungspotenzial. Ohne zentrale Koordinierung, gezielte Vermarktung und eine ausreichende Zahl fahrradfreundlicher Unterkünfte bleibt vorhandenes Potenzial ungenutzt.</p>
<h3>Oberlausitz als künftige Radreiseregion</h3>
<p>Die Oberlausitz hat sich zum Ziel gesetzt, sich als Radreiseregion neu zu positionieren. Der ADFC Sachsen begrüßt die gestarteten Aktivitäten von Kommunen, Landkreisen und Tourismusakteuren. Entscheidend wird sein, gemeinsam sichere, durchgängige und komfortable touristische Radrouten zu entwickeln.</p>
<p>Neben familienfreundlichen, sicheren Radwegen spielt auch die Qualität der Unterkünfte eine zentrale Rolle. Das Bett+Bike-Siegel des ADFC bietet Radreisenden Orientierung und macht fahrradfreundliche Betriebe sichtbar.</p>
<h3>Klare Erwartungen an die Politik</h3>
<p>Mit Blick auf die anstehenden Haushaltsentscheidungen richtet der ADFC Sachsen einen klaren Appell an die Landespolitik: Der Ausbau der Radinfrastruktur muss deutlich stärker finanziert werden. Weitere Kürzungen beim Radwegebau würden nicht nur dem Radtourismus schaden, sondern auch der regionalen Wertschöpfung und Lebensqualität.</p>
<p>Sachsen verfügt mit seiner abwechslungsreichen und kulturreichen Landschaft über beste Voraussetzungen, auch Gäste aus Polen und Tschechien anzuziehen. Um im nationalen Wettbewerb um Radreisende nicht zurückzufallen, braucht es jetzt die richtigen Prioritäten: Investieren statt kürzen – damit Sachsen ein attraktives Radreiseland bleibt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 11:42:19 +0100</pubDate>
                        <title>Landkreis Meißen führt die Knotenpunktwegweisung flächendeckend ein</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/landkreis-meissen-fuehrt-die-knotenpunktwegweisung-flaechendeckend-ein</link>
                        <description>Der Landkreis Meißen setzt als erster sächsischer Landkreis die Knotenpunktwegweisung flächendeckend um. Damit verbessert er die Orientierung für Radtourist:innen deutlich. Der ADFC Sachsen begrüßt diesen wichtigen Schritt ausdrücklich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn des Jahres 2026 hat der Landkreis die vorbereitenden Maßnahmen zur Installation der Knotenpunktwegweisung gestartet. Auf Grundlage der Radverkehrskonzeption wurde im Sommer 2025 die öffentliche Ausschreibung abgeschlossen. Die Arbeiten zur Herstellung und Montage der Schilder laufen aktuell in den einzelnen Gemeinden und sollen bis zum Sommer 2026 weitgehend abgeschlossen sein. Insgesamt sind rund <strong>1.600 Beschilderungsstandorte entlang von etwa 1.222 Kilometern</strong> Radnetz geplant, darunter <strong>über 330 neue Pfosten</strong>. Im Masterplan Tourismus hat sich der Freistaat hat sich die Verbesserung der radtouristischen Qualität und die Etablierung als Fahrraddestination auf die Fahne geschrieben. Mit der Einführung der Knotenpunktwegweisung ist der Landkreis Meißen für die Verbesserung des Radtourismus ein wichtiger Vorreiter in Sachsen.&nbsp;</p>
<p><strong>Was bedeutet Knotenpunktwegweisung?</strong></p>
<p>Die <i>Knotenpunktwegweisung</i> ist ein nummeriertes Orientierungssystem, bei dem Radfahrende an Kreuzungen („Knotenpunkten“) anhand von klar erkennbaren Nummern und Richtungsangaben navigieren können. Dieses System ergänzt die traditionelle Zielwegweisung und ermöglicht es, Touren nach dem Prinzip „Radeln nach Zahlen“ zusammenzustellen und vor Ort flexibel zu fahren. Für radtouristische Regionen bedeutet das mehr Individualität bei der Tourenplanung, eine bessere Orientierung auch in unbekanntem Terrain sowie eine stärkere Vernetzung von Routen und Orten.</p>
<p>Gerade für Gäste, die nicht routiniert in der Region unterwegs sind, vereinfacht dieses System die Orientierung erheblich und kann einen echten Mehrwert im Radurlaub darstellen. Die Übersichtstafeln an den Knotenpunkten bieten zudem eine ständige visuelle Orientierung über das umliegende Netz.</p>
<p><strong>Ein Signal für Sachsen</strong></p>
<p>Der ADFC Sachsen setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Knotenpunktwegweisung – wie im benachbarten Brandenburg – nicht nur in stückweise, sondern im gesamten Freistaat Sachsen eingeführt wird. Bereits in der Vergangenheit hat der Verband gemeinsam mit dem SMWKT Fachworkshops organisiert und Regionen zur Knotenpunktwegweisung beraten. Erste Knotenpunkte existieren in Sachsen schon heute, und das Interesse vonseiten des Tourismus an einer Ausweitung ist groß.</p><blockquote><h2>Die Knotenpunktwegweisung ist eine ideale Ergänzung zur Zielwegweisung für den Radtourismus. Der Landkreis Meißen ist damit im Freistaat ein wichtiger Vorreiter bei der Wegweisung. Wir laden weitere Regionen ein, diesem guten Beispiel zu folgen.</h2>
<h2>Janine Häser, ADFC-Referentin für Radtourismus in Sachsen</h2></blockquote><p>Mit dem Vorstoß des Landkreises Meißen wird nun erstmals ein flächendeckendes System in einem sächsischen Landkreis umgesetzt – ein wichtiger Test für die Ausweitung auf ganz Sachsen. Der Landkreis Meißen zeigt, dass innovative Lösungen für den Radverkehr auch in Sachsen möglich sind.</p>
<p><strong>Warum das wichtig ist</strong></p>
<p>Aus Sicht des ADFC Sachsen ist die Knotenpunktwegweisung nicht nur ein touristisches Werkzeug, sondern ein Baustein für eine moderne Radverkehrsinfrastruktur. Sie:</p><ul class="listicon1"><li>erleichtert die Orientierung für Freizeit- und Alltagsradler:innen,</li><li>stärkt den Radtourismus und damit lokale Wirtschaftszweige,</li><li>verbindet Regionen und macht das Radwegenetz attraktiver,</li><li>und trägt zu einem positiven Gesamterlebnis auf dem Rad bei.</li></ul><p>Die flächendeckende Einführung im Landkreis Meißen ist ein deutliches Signal an andere Kommunen und an die Landespolitik, diesen Weg weiter zu verfolgen und zu unterstützen.</p>
<p><strong>Blick nach vorn</strong></p>
<p>Für den ADFC Sachsen bleibt es wichtig, dass weitere Landkreise dem Beispiel folgen und dass der Freistaat Sachsen die Rahmenbedingungen schafft, um die Knotenpunktwegweisung systematisch weiterzuentwickeln. Mit Blick auf einen qualitativ hochwertigen und nutzerfreundlichen Radverkehr im Freistaat muss dieser Erfolg nun ein Startpunkt sein, nicht das Ende der Entwicklung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 16:23:53 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC Sachsen im Antritt-Podcast: Isabell Gall über Radverkehr im ländlichen Raum</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/adfc-sachsen-im-antritt-podcast-isabell-gall-ueber-radverkehr-im-laendlichen-raum</link>
                        <description>In der aktuellen Ausgabe des Antritt-Podcasts von detektor.fm war Isabell Gall, Referentin für Radverkehr in ländlichen Räumen beim ADFC Sachsen, zu Gast. Christian Bollert sprach mit ihr über Ziele, Hürden und die Zukunft des Radverkehrs in Sachsen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Podcast spricht sie darüber, wie der Alltagsradverkehr jenseits der großen Städte Sachsens funktioniert – und was noch besser werden muss, damit Radfahren auch in kleinen Städten und auf dem Land sicher, attraktiv und alltagstauglich wird. Ländliche Räume sind vielfältig: Von weitläufigen Dörfern bis zu Kleinstädten wie Wurzen oder Torgau – überall nutzen Menschen das Fahrrad, oft für Wege, die auch in der Stadt üblich sind, etwa zum Einkaufen, zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten.&nbsp;</p>
<p>Eine der größten Fehlannahmen über Mobilität außerhalb der Großstadt ist, dass im ländlichen Raum <strong>alle Wege lang</strong> wären. Tatsächlich ist der Anteil kurzer Wege jedoch auch in kleinen und mittleren Städten und Gemeinden ähnlich groß wie in der Großstadt. Es gibt auch hier viele kurze, typische Alltagswege, die mit der richtigen Infrastruktur gut mit dem Rad zurückgelegt werden könnten – wenn sie sicher und bequem nutzbar wären. Isabell Gall beschreibt im Gespräch, wie sich die Bedingungen für Radverkehr im ländlichen Raum in den letzten Jahren verändert haben, insbesondere durch politische Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene. Kürzungen des Landtags bei der Radwegeförderung wirken sich direkt auf Planung und Bau sicherer Infrastruktur aus und behindern Betroffene und Kommunen dabei, wichtige Projekte in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig betont die ADFC-Referentin: Wo <strong>politischer Wille, Engagement vor Ort und gute Zusammenarbeit</strong> zwischen Verwaltung und Bürgerinnen vorhanden sind, entstehen trotz schwieriger Rahmenbedingungen Fortschritte.&nbsp;</p><blockquote><h2>Ich wünsche mir, dass Radfahren als alltägliche Mobilitätsform das normale wird. Dass es nicht mehr die Rennradfahrer sind und die Lastenradfahrer und die Müslis, die irgendwie Radfahren wollen, sondern dass klar ist: Radfahren ist etwas ganz Normales, was immer mitgedacht wird.</h2>
<h2>Isabell Gall, ADFC-Referentin für Radverkehr in ländlichen Räumen in Sachsen</h2></blockquote><p>Ein Beispiel dafür ist die Stadt <strong>Torgau</strong>, wo kontinuierliche, teils ehrenamtlich getragene Arbeit dazu geführt hat, dass nach und nach kleine Verbesserungen für den Radverkehr realisiert wurden. Diese Erfolge zeigen: <strong>Mobilitätswandel im ländlichen Raum braucht Dialog, Kreativität und Durchhaltevermögen – und lohnen sich für alle Menschen vor Ort. </strong>Isabell Gall weist außerdem darauf hin, wie wichtig es ist, die StVO-Novelle und neue rechtliche Möglichkeiten besser bekannt zu machen – zum Beispiel für sichere Schulwege oder Tempo-30-Zonen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 13:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Jahresbericht 2025</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/jahresbericht-2025</link>
                        <description>Mit dem Jahresbericht 2025 informiert der ADFC Sachsen e.V. über die Aktivitäten des Landesverbandes sowie der Kreis- und Ortsverbände in Sachsen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Engagement für sicheren Radverkehr und Spaß am Radfahren für alle: Das ist die Mission, die Mitglieder, Förderer und ehrenamtliche Aktive des ADFC in Sachsen auch 2025 angetrieben hat. In drei selbständigen Kreisverbänden, sieben Ortsgruppen und einem Landesverband engagieren sich dabei etwa 300 Menschen in ihrer Freizeit für sicheren Radverkehr für Jung und Alt sowie ein lückenloses Radwegenetz.</p>
<p>Die Liste der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Aufgaben ist lang: Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe des ADFC Sachsen arbeitete weiter am sachsenweiten Lastenrad-<a href="https://www.teilrad.net" target="_blank" rel="noreferrer">Verleihportal Teilrad</a>, das 2026 an den Start gehen wird. Eine weitere neue Gruppe hat das Ziel ein Onlinetool für mehr Tempo 30 zu programmieren. Hinzu kommen unzählige Radtouren, verkehrspolitisches Engagement, Beratung rund ums Rad sowie Serviceangebote wie die ADFC-Fahrradcodierung.</p>
<p>Die Mitgliederzahl des ADFC Sachsen erreichte 2025 einen Meilenstein: Die wichtige Marke von 10.000 Mitgliedern konnte geknackt werden. Der Vorstand konnte Ende Mai eine Fahrradpendlerin aus Burgstädt als <a href="/artikel/adfc-sachsen-begruesst-10000stes-mitglied-burgstaedterin-erhaelt-hauptgewinn">zehntausendstes Mitglied im ADFC Sachsen</a> willkommen heißen. Jedes Mitglied hilft dem ADFC, glaubwürdiger, stärker und nachhaltiger für bessere Bedingungen fürs Radfahren einzutreten. Durch die Mitgliedschaft und auch durch konkretes Engagement vor Ort.</p>

<p>Unsere Mitglieder informieren wir nicht nur regelmäßig durch unseren Newsletter, sondern bieten gezielt Weiterbildungen an. Hier konnten wir dieses Jahr u.a. ein <a href="/artikel/adfc-informiert-ueber-neuerungen-der-stvo-und-potenziale-fuer-den-radverkehr">Kurz-Seminar zur StVO-Novelle</a> anbieten, das auf reges Interesse stieß. Die Novelle ist für Kommunen eine erhebliche Erleichterung, wenn sie Radwege anlegen und Tempo-30-Bereiche auf Hauptstraßen anordnen wollen.</p>
<p><strong>Förderung des Radverkehrs auf der Streichliste</strong></p>
<p>Während 2025 mit der Eröffnung einer Radwegbrücke des Premiumradwegs in Chemnitz ein weiterer Abschnitt der spektakulären Alltagsroute verwirklicht werden konnte, sieht es für die Finanzierung neuer Radverkehrsprojekte in Sachsen 2025 finster aus. Schon im letzten Jahr deutete sich an: 2025 ist mit harten Kürzungen im Sächsischen Landeshaushalt zu rechnen. Obwohl der ADFC-Vorstand gegenüber der sächsischen Staatsregierung um Gesprächstermine bat, sich mit einer Demonstration vor der Staatskanzlei Gehör verschafft hat und bei zahlreichen Abgeordneten für mehr Rad im sächsischen Landeshaushalt warb, blieben unsere Versuche nahezu ohne Erfolg. Mit den Stimmen von Grünen und Linken erreichte der Haushaltsentwurf von CDU und SPD eine Mehrheit, die dazu führt, <a href="/artikel/landtag-beschliesst-haushalt-und-wuergt-radwegebau-in-sachsen-ab">dass die Radverkehrsmittel im sächsischen Haushalt im Schnitt um etwa 70% gekürzt</a> worden sind.</p>
<p><strong>ADFC aktiv für die Verknüpfung von Bahn und Rad</strong></p>
<p>Ein wichtiger Baustein für umweltfreundlichen Pendlerverkehr besteht in einer guten Verknüpfung von Bahn und Fahrrad. Nachdem wir mit unserer Studie zu fahrradfreundlichen Abstellanlagen in Sachsen vor fünf Jahren einen wichtigen Impuls im Freistaat setzen und viele Bike&amp;Ride-Projekte anstoßen konnten, wird der ADFC Sachsen nächstes Jahr die Folgestudie zu Bike&amp;Ride in Sachsen veröffentlichen. Etwa 30 ehrenamtlich Aktive waren dafür dieses Jahr an den über 500 Bahnhöfen im Freistaat unterwegs, haben Fahrradständer dokumentiert, die Qualität beurteilt und die Ständer gezählt. Ganz herzlichen Dank allen Helfer:innen!</p>
<p>Erfolgreich war der ADFC bei der <a href="/artikel/faltraeder-duerfen-nun-sachsenweit-unverpackt-in-bus-und-bahn-mitreisen">Faltradmitnahme im sächsischen ÖPNV</a>. Forderten die Beförderungsbedingungen von drei Verkehrsverbünden bisher, dass Falträder beim Transport in der Bahn verpackt werden müssen, konnten wir die Verbünde VVO, ZVON und MDV davon überzeugen, diese Regelung aus ihren Beförderungsbedingungen zu streichen. Dies sehen wir als ersten Schritt für eine Harmonisierung der Mitnahmebedingungen für Fahrräder im ÖPNV, für die der ADFC sich auch 2025 eingesetzt hat.</p>

<p><strong>Sagen, was ist: Der ADFC-Fahrradklima-Test in Sachsen</strong></p>
<p>Im Juni stellte der ADFC die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests vor. Die Botschaft der Befragung ist klar: <a href="/artikel/fahrradklima-in-sachsen-73-fuehlen-sich-gefaehrdet">73 % der Radfahrenden in Sachsen fühlen sich beim Radfahren gefährdet</a>, vielerorts erleben Menschen auf dem Rad das Verkehrsklima vielerorts als aggressiv. Mit 10.000 ausgefüllten Fragebögen war die Beteiligung aus Sachsen erneut hoch und zeigte, wo es an sicherer Infrastruktur, lückenlosen Radwegen und Rücksichtnahme im Straßenverkehr mangelt. Der ADFC nutzte die Ergebnisse, um gegenüber Politik und Öffentlichkeit konkrete Verbesserungen einzufordern: mehr Tempo&nbsp;30, konsequentere Geschwindigkeitskontrollen und mehr Geschwindigkeit beim Radwegebau, auch außerhalb der Großstädte. Die Stadt Stollberg hat in der Gesamtbewertung am besten abgeschnitten und wurde als positives Beispiel. Die Stadt im Erzgebirge zeigt, wie gute kommunale Verkehrspolitik das Sicherheitsgefühl stärken kann und dass Radverkehr längt nicht mehr nur im Flachland funktioniert.&nbsp;</p>
<p><strong>Für sichere Schulwege: Beteiligung, Dialog und politische Vernetzung</strong></p>
<p>Das vom Freistaat Sachsen geförderte Projekt <a href="/artikel/projekt-schulwegaktiv-im-landkreis-mittelsachsen">Schulweg.Aktiv</a> ging 2025 in die heiße Phase. Wir konnten die etwa 1.900 Fragebögen auswerten, die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Landkreis Mittelsachsen Ende 2024 ausgefüllt hatten. Die Rückmeldungen ermöglichten es uns, den Schulen und Gemeinden ganz konkrete Hinweise zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ihrer Schulen zu geben. In drei Workshops an den Oberschulen in Frankenberg, Hainichen und Oberlichtenau gingen wir noch einen Schritt weiter. Schülerinnen und Schüler analysierten ihr Schulumfeld, entwickelten mit Unterstützung eines Verkehrsplaner konkrete Ideen und stellten diese in einem öffentlichem Schulwegforum wichtigen Vertreter:innen der Gemeinde vor. Jetzt heißt es für uns: dranbleiben, nachfragen und mit einem langen Atem dafür sorgen, dass aus guten Ideen auch möglichst gute Lösungen in der Praxis werden. Im Rahmen der Schulweg-Studie nutzten wir die Möglichkeit, mit dem Landrat und den Beigeordneten über Mängel und Möglichkeiten der Radverkehrsförderung im Landkreis Mittelsachsen ins Gespräch zu kommen. Vorstellen konnten wir die Ergebnisse der Studie ebenfalls bei den Mitgliedern des Lenkungsausschusses Verkehrssicherheit in Sachsen.</p>
<p>Nachdem die Radfahrausbildung an Grundschulen in Sachsen seit Jahren Mitglieder und betroffene Eltern bewegt, konnten wir das umstrittene Thema im November erstmals mit dem sächsischen Kultusminister besprechen. Wir sind gespannt, ob sich unsere Kontaktaufnahme mittel- und langfristig positiv auf die Schulwegmobilität mit dem Rad auswirken wird.</p>

<p>Unsere Vernetzung im Bereich der Schulwegmobilität haben wir außerdem durch eine <a href="/artikel/adfc-und-gew-schliessen-kooperation-fuer-gesunde-mobilitaet-und-bildung">Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft</a> (GEW) verstärkt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Bildungseinrichtungen – von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zu Hochschulen – bei der Entwicklung fahrradfreundlicher Infrastruktur, sicherer Schulwege und aktiver Mobilität zu unterstützen. Dazu zählen der gemeinsame fachliche Austausch, die Verbreitung von Informationsmaterial zum sicheren Schulweg und die Bewerbung innovativer Konzepte wie den BiciBus. Mit dem Schulterschluss verbinden beide Partner ihre Kompetenzen in den Bereichen Bildung und umweltfreundliche Mobilität im Freistaat Sachsen.</p>
<p><strong>Aktiv für das Radreiseland Sachsen</strong></p>
<p>Mit der <a href="/artikel/hochschalten-jetzt-sachsen-veroeffentlicht-radtourismusstrategie">Radtourismusstrategie</a> greift Sachsen eine zentrale Forderung des ADFC zur Stärkung des Radtourismus auf. Die Erarbeitung der Radtourismusstudie haben wir ebenso fachlich begleitet. Die Untersuchung zeigt: Fahrradtourismus ist in Sachsen bereits heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wird in an vielen Stellen aber noch nicht ausreichend genutzt und gefördert. Die Strategie setzt auf bessere Radfernwege, klare Zuständigkeiten und ein stärkeres Marketing – Punkte, die der ADFC seit Langem einfordert. Besonders der wachsende E-Bike-Anteil eröffnet neue Chancen für ländliche und topografisch anspruchsvollere Regionen. Der ADFC Sachsen wird die Umsetzung der Strategie weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Qualität, Sicherheit und Alltagstauglichkeit der Angebote im Mittelpunkt stehen.&nbsp;</p>
<p>Auch für das vom ADFC Sachsen betriebene Regionalmanagement Bett+Bike war 2025 ein Erfolgsjahr: Über 30 fahrradfreundliche Unterkünfte konnte der ADFC neu zertifizieren, darunter <a href="/artikel/berghaus25-in-hermsdorf-erzgebirge-erhaelt-das-erste-zertifikat-bett-bike-sport">die erste sächsische Bett+Bike-Sport-Unterkunft</a> – gut für das Radreiseland Sachsen.</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Trotz der nach wie vor deutlichen Herausforderungen – von knappen Haushaltsmitteln über fehlende Radinfrastruktur bis hin zu einem unsicheren Verkehrsklima – blickt der ADFC Sachsen optimistisch auf 2026. Die vielen ehrenamtlichen Initiativen, die erfolgreichen Projekte im Bereich Schulwegsicherheit, Bike&amp;Ride, Radtourismus und Fahrradmitnahme zeigen: Veränderung ist möglich, wenn Engagement, Fachwissen und politischer Dialog zusammenkommen. Mit dem Start des Lastenrad-Verleihportals Teilrad, neuen digitalen Tools für Tempo-30-Zonen und der Fortsetzung unserer Bike&amp;Ride-Studie setzen wir klare Impulse für mehr Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit des Radverkehrs.</p>
<p>Damit wir weiterkommen und noch besser werden, brauchen wir Sie und dich! <a href="https://sachsen.adfc.de/sei-dabei#c90192" target="_blank">Engagiere dich selbst</a> in einer unserer ADFC-Ortsgruppen, werde <a href="/artikel/projekt-radlandsachsen">Spender:in für das ADFC-Projekt RadLand</a> oder <a href="https://www.adfc.de/mitgliedschaft/mitglied-werden" target="_blank">Mitglied im ADFC</a> und mache mit vielen anderen Gleichgesinnten gemeinsam Schritt für Schritt zu einem fahrradfreundlicheren Land</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-64794</guid>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 10:53:25 +0100</pubDate>
                        <title>Es ist Herbst – auch am Lenkrad</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/es-ist-herbst-auch-am-lenkrad</link>
                        <description>Mit dem Herbst wird das Fahren anspruchsvoller: Witterung und Sicht ändern sich schnell, Straßen werden glatt. Das erhöht die Verantwortung aller Autofahrenden. Der ADFC hat Tipps für den Herbst am Lenkrad.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wetter, Licht und Sicht – die Herausforderungen im Herbst</strong><br>Regen und Nebel gehören im Herbst ebenso zum Alltag wie nasses Laub auf den Straßen. Dieses wirkt häufig wie Schmierseife und kann den Bremsweg erheblich verlängern. Morgens und abends steht die Sonne oft tief, blendet und erschwert das frühzeitige Erkennen anderer Verkehrsteilnehmer. Mit der früh einsetzenden Dämmerung nimmt zudem die Sichtbarkeit von Radfahrern und Fußgängerinnen stark ab.</p>
<p>Gerade in dieser Jahreszeit können Autofahrerinnen und Autofahrer entscheidend dazu beitragen, dass alle sicher unterwegs sind.</p>
<p><strong>1. Ausreichend Abstand – besonders beim Überholen von Radfahrenden</strong><br>Im Herbst reagieren Fahrräder auf Laub, feuchte Straßen oder Seitenwind empfindlicher. Deshalb ist der vorgeschriebene <strong>Überholabstand von mindestens 1,5 Metern innerorts und 2 Metern außerorts</strong> wichtiger denn je. Der Mindestabstand schafft Sicherheit und verhindert, dass Radfahrende durch Luftverwirbelungen oder überraschende Hindernisse ins Straucheln geraten.</p>
<p><strong>2. Angepasste Geschwindigkeit auf nassen oder glatten Fahrbahnen</strong><br>Im Herbst sind die Straßen selten trocken. Schon eine dünne Laubschicht oder leichter Nieselregen können den Grip stark reduzieren.<br>Daher gilt:</p><ul class="listicon1"><li>Geschwindigkeit reduzieren,</li><li>vorausschauender fahren,</li><li>abrupte Lenk- oder Bremsmanöver vermeiden.</li></ul><p><strong>3. Gute Sicht – ein oft unterschätzter Sicherheitsfaktor</strong><br>Klarer Durchblick ist im Herbst das A und O. Neben sauberen Front- und Seitenscheiben sollten Sie als Autofahrer:in auch Spiegel, Scheinwerfer und Rückleuchten regelmäßig reinigen. Intakte Leuchtmittel sind unverzichtbar – sowohl, um selbst zu sehen, als auch, um gesehen zu werden.<br>Nicht zu vergessen: ausreichend Scheibenwischwasser mit Frostschutz, damit die Sicht auch bei plötzlich einsetzendem Schmuddelwetter erhalten bleibt.</p>
<p>Blendung durch die tief stehende Sonne lässt sich reduzieren, indem:</p><ul class="listicon1"><li>das Sonnenvisier genutzt wird,</li><li>die Windschutzscheibe innen frei von Schmierfilm gehalten wird,</li><li>die Geschwindigkeit bei Bedarf deutlich reduziert wird.<br>Hier gilt ganz besonders: <strong>Runter vom Gas – Sicherheit geht vor.</strong></li></ul><p><strong>4. Reifendruck und Reifenwahl – Kleinigkeit mit großer Wirkung</strong><br>Viele unterschätzen, wie stark der Reifendruck das Fahrverhalten beeinflusst. Zu niedriger Druck verlängert den Bremsweg und verschlechtert die Kontrolle. Wechseln Sie außerdem rechtzeitig auf Winterreifen. Diese bieten bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius und bei matschigen oder vereisten Straßen deutlich besseren Halt als Sommerreifen.</p>
<p><strong>5. Erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksicht – besonders für die Schwächeren im Verkehr</strong><br>Radfahrende und zu Fuß Gehende sind im Herbst oft schwerer zu erkennen. Nässe, Dunkelheit und Nebel erschweren ihre Sichtbarkeit – trotz Reflektoren oder heller Kleidung.<br>Aufmerksame und rücksichtsvolle Autofahrerinnen und Autofahrer sorgen dafür, dass:</p><ul class="listicon1"><li>Radfahrende ausreichend Platz haben,</li><li>Fußgänger an Zebrastreifen sicher queren können,</li><li>kein unnötiger Stress oder gefährliche Situationen entstehen.</li></ul><p>Wer vorausschauend fährt und die besonderen Bedingungen des Herbstes berücksichtigt, trägt entscheidend zu einem sicheren Miteinander im Straßenverkehr bei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-64938</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC-Radreiseanalyse 2025: Halbzeit bei der Umfrage!</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/adfc-radreiseanalyse-2025-halbzeit-bei-der-umfrage-7</link>
                        <description>Halbzeit bei der Online-Umfrage des ADFC zum Radreiseverhalten der Menschen in Deutschland: Die ADFC-Radreiseanalyse läuft noch bis zum 8. Dezember 2025. Wer teilnimmt, kann mit etwas Glück ein hochwertiges Elektrofahrrad gewinnen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie 2025 eine Radreise, einen Kurzurlaub oder Tagesausflüge mit dem Rad unternommen? Vielleicht hat es mit der Radreise auch nicht geklappt? Der ADFC will unter anderem wissen, wie viele Radreisen oder Kurzurlaube und Tagesausflüge die Menschen in Deutschland 2025 mit dem Fahrrad unternommen haben, auf welchen Radfernwegen oder in welchen Regionen sie unterwegs waren – oder warum sie sich gegen eine Radreise entschieden haben. Selbst wer nicht oder nur gelegentlich in Urlaub und Freizeit Rad gefahren ist, kann mitmachen und wichtige Antworten liefern.</p>
<p>Die Online-Umfrage läuft bis zum 8. Dezember 2025 und dauert etwa 15 Minuten. Am Ende haben alle Teilnehmenden die Chance, das Elektrofahrrad Flyer G1 Upstreet 5.43R LE im Wert von 5.199 Euro zu gewinnen.</p>
<p><a href="https://tip-web.my-survey.host/index.php/172333?newtest=Y&amp;lang=de" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">ADFC-Radreiseanalyse 2025: Jetzt teilnehmen!&nbsp;</a></p>
<p>Auch das will der ADFC wissen: Wie viele Menschen nutzen Elektrofahrräder? Und war die Radreise ein Anlass, in Ausrüstung wie Taschen und Bekleidung oder in Serviceleistungen wie Versicherungen, Reparaturen oder eine ADFC-Mitgliedschaft zu investieren?</p>
<p>Die Ergebnisse der bundesweiten und repräsentativen ADFC-Radreiseanalyse machen die Bedeutung des Radtourismus in Deutschland sichtbar. Der ADFC wird die Ergebnisse im März 2026 im Rahmen der Tourismusmesse ITB in Berlin vorstellen. An der letzten ADFC-Radreiseanalyse nahmen rund 16.000 Menschen teil.</p>
<p>Mehr Infos: ADFC-Radreiseanalyse und Gewinn</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-64473</guid>
                        <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 11:35:00 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC informiert über Neuerungen der StVO und Potenziale für den Radverkehr</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/adfc-informiert-ueber-neuerungen-der-stvo-und-potenziale-fuer-den-radverkehr</link>
                        <description>Am Montag, den 3. November 2025 informierte der ADFC Sachsen in einer sehr gut besuchten Online-Veranstaltung ehrenamtlich aktive Mitglieder über die Veränderungen des Straßenverkehrsgesetzes und der Straßenverkehrsordnung von 2024.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Neben einer erleichterten Anordnungsvoraussetzungen für Radfahrstreifen und Fahrradstraßen gibt die neue StVO den Kommunen und ihren Straßenverkehrsbehörden zahlreiche neue Möglichkeiten an die Hand, um Tempo 30 auf Hauptstraßen anzuordnen. Diese Änderungen ermöglichen es Kommunen die Bedingungen für Radverkehr mit kleinen Maßnahmen besser und vor allem sicherer zu gestalten.<br><br>Im Anschluss an die Vorstellung der Neuerungen der StVO diskutierten die Teilnehmenden ganz konkret darüber, wie sie sich in ihrer Kommune für die Umsetzung dieser neuen Regelungen einsetzen können. Von besonderem Interesse war dabei, die Anordnung von Tempo 30 vor Schulen, Spielplätzen und auf hochfrequentierten Schulwegen.</p>
<p>Darüber hinaus entwickelt eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe des ADFC Sachsen derzeit ein Tool, mit dem man per Handy oder am Computer ermitteln kann, ob vor einer Schule, einem Spielplatz oder einer anderen nach der neuen StVO Tempo-30-tauglichen Stelle eine Veränderung möglich ist. Die Anwendung bietet dem Nutzer dann auch einen Antragstext an die zuständige Straßenverkehrsbehörde an. Voraussichtlich in der ersten Hälfte 2026 wird die Anwendung an den Start gehen.</p>
<p>Möchtest auch du dich für mehr Sicherheit für den Radverkehr in deiner Kommune einsetzen? Dann werde aktiv und beschleunige die Anordnung von Tempo 30 mit Hilfe dieser einfachen Anleitung.</p>
<h5>&nbsp;</h5>
<p><strong>Schritt 1 - Prüfe die Chancen für deinen Antrag</strong></p>
<p>Checke vorab, ob die Voraussetzung für Tempo 30 gemäß der neuen StVO vorliegen.</p><ul class="listicon1"><li>Liegt an der Straße eine Schule, Kita, Senioreneinrichtung, Krankenhaus, ein Spielplatz oder handelt es sich um einen hochfrequentierten Schulweg?</li><li>Ist der Haupteingang der Einrichtung an der Straße?</li><li>Besteht auf der Straße ein erhöhter Querungsbedarf durch Kinder oder Senior:inenn?</li></ul><p>Kannst du alle Punkte abhaken, dann ist die Anordnung von Tempo 30 notwendig.</p>
<p><strong>Schritt 2 - Schriebe einen formlosen Antrag</strong></p>
<p>Der Antrag kann formlos via E-Mail oder Brief geschickt werden, sollte aber unbedingt die folgenden Angaben enthalten:</p><ul class="listicon1"><li>Ort und Adresse der Einrichtung (Schule, Kita, …)</li><li>Gewünschte Maßnahme: Einrichtung Tempo 30 auf Straße A zwischen B und C</li><li>Kurze Begründung: Verweis auf StVO und entsprechende Einrichtung oder hochfrequentierten Schulweg</li><li>Bitte um eine schriftliche Eingangsbestätigung</li></ul><p><strong>Schritt 3 - Sende den Antrag an die zuständige Stelle</strong></p><ul class="listicon1"><li>Stadtverwaltung der Gemeinde bzw. an den oder die (Ober-)Bürgermeister:in</li></ul><p>Füge am Ende unbedingt noch den Satz ein “Sollten Sie nicht zuständig sein, bitte ich Sie um Rückmeldung sowie um Weiterleitung meines Schreibens an die zuständige Stelle.”</p>

<p>Nicht jeder Antrag führt immer sofort zum Erfolg. Manche Stellen lehnen ab oder reagieren zögerlich. In solchen Fällen wende dich direkt an <a href="#" data-mailto-token="jxfiql7fkclXxacz:pxzepbk+ab?prygbzq=Zbxkqoxdrkd%/-Qbjml%/-0-" data-mailto-vector="-3">uns</a> und wir unterstützen dich im weiteren Vorgehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-63230</guid>
                        <pubDate>Mon, 22 Sep 2025 17:03:21 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschalten. Jetzt! – Sachsen veröffentlicht Radtourismusstrategie</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/hochschalten-jetzt-sachsen-veroeffentlicht-radtourismusstrategie</link>
                        <description>Sachsen will in den kommenden Jahren den Radtourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor und Motor für die Regionalentwicklung stärker in den Fokus rücken. Das Motto „Hochschalten. Jetzt!“ macht deutlich, dass der Studie bald auch Taten folgen sollen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Bikegipfel 2025 in Bannewitz stellte Tourismusministerin Barbara Klepsch die neue Studie <i>„Fahrradtourismus im Freistaat Sachsen“</i> vor, die die Grundlage für eine landesweite Strategie zum Radtourismus bildet. Das Motto <i>„Hochschalten. Jetzt!“</i> verdeutlicht, dass der Freistaat Sachsen nicht länger im Mittelfeld bleiben will, sondern sich auf den Weg gemacht hat, sein radtouristisches Profil zu schärfen.</p>
<p>Denn das Marktpotenzial ist erheblich. Schon jetzt verzeichnet Sachsen jährlich 9,8 Millionen radtouristische Aufenthalte. Das entspricht rund sechs Prozent der gesamten touristischen Wertschöpfung im Freistaat. Die Branche sichert knapp 11.000 Arbeitsplätze, erwirtschaftet im Jahr mehr als 568 Millionen Euro Umsatz und bringt dem Land über 53 Millionen Euro an Steuereinnahmen. „Damit es voran geht, sollte der Freistaat von diesem Geld in den nächsten Jahren so viel wie möglich in Lückenschlüsse und den Infrastrukturausbau investieren. Der Radtourismus bietet besonders für ländliche Gebiete ganz viele Chancen, wenn die Qualität stimmt.“ sagt Konrad Krause vom ADFC. Tagestouristen geben dabei durchschnittlich 27,50 Euro am Tag aus, Übernachtungsgäste sogar rund 105 Euro. „Wir sprechen hier von einer halben Milliarde Euro Bruttoumsatz – ein enormes Marktpotenzial lässt sich aber noch erschließen“, so Tourismusministerin Klepsch.</p><blockquote><p></p><h1>„Der Radtourismus bietet besonders für ländliche Gebiete ganz viele Chancen, wenn die Qualität stimmt.“</h1>
<p>Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen</p></blockquote><p>Gleichzeitig macht die Studie auch deutlich, wo die Schwachstellen zu suchen sind. Lediglich elf Prozent der deutschen Radtouristen ziehen Sachsen bisher als Ziel für einen Radurlaub in Betracht. Die Kompetenzzuschreibung des Freistaats beim Radreisemarkt könnte größer sein. Dabei gehört Radfahren längst zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten: 44 Millionen Menschen in Deutschland steigen regelmäßig aufs Rad, 13 Millionen davon mehrmals pro Woche. Davon will Sachsen künftig stärker profitieren und gezielt in Sichtbarkeit, Qualität und Koordination investieren.</p>

<p>Besonders im Trend liegt dabei das E-Bike. Es eröffnet völlig neue Perspektiven für Regionen, die bislang aufgrund ihrer Topografie eher nicht als Radtourismusregionen galten. „Mit dem E-Bike spielen Berge plötzlich keine so große Rolle mehr“, erklärt Tilman Sobek, der für das sächsische Tourismusministerium in den letzten anderthalb Jahren die radtouristische Strategie erarbeitet hat. Nicht nur Downhill, sondern auch Uphill-Strecken werden attraktiv, was die Bandbreite möglicher Destinationen erweitert. Damit ergeben sich Chancen für Mittelgebirgsregionen ebenso wie für bisher weniger bekannte Tourismusräume.</p>
<p>Die neue Strategie verfolgt dabei drei zentrale Handlungsfelder: <strong>Produktportfolio, Tourismusmarketing sowie Strukturen und Kompetenzen</strong>. So soll eine landesweite Koordinierungsstelle entstehen, die Angebote bündelt und die Akteure im Radtourismus vernetzt. Bestehende Radwege werden gezielter vermarktet, thematische Routen – etwa zu Natur, Kultur oder Kulinarik – weiterentwickelt, und digitale Informationssysteme sollen den Zugang erleichtern. Von der Erweiterung der Bayrisch-Böhmischen Bäderroute bis zum Radweg Dresden Wrocław war zum Bike-Gipfel eine bessere grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit den Nachbarländern immer wieder Thema. Sie ist ein relevanter Bestandteil der sächsischen Radtourismusstrategie. Als Ziel steht, Sachsen bis 2035 als begehrtes Radreiseland zu etablieren.</p><blockquote><p></p><h1>"Wir wissen, dass wir uns nicht ausruhen dürfen. Wir wollen im Wettbewerb der Bundesländer mithalten. Darum geht es beim Bike-Gipfel – wir wollen wettbewerbsfähiger werden und vorankommen."</h1>
<p>Barbara Klepsch, Sächsische Staatsministerin für Kultur und Tourismus</p></blockquote><p>Ein entscheidender Erfolgsfaktor liegt dabei in der Einbindung der lokalen Bevölkerung. Radtourismus ist nicht nur ein Angebot für Gäste von außen, sondern prägt auch das Lebensumfeld der Einheimischen. 70% der Radtouristen in Sachsen kommen aus dem Freistaat. Gute Radwege und attraktive Routen tragen nicht nur dazu bei, dass Sachsen attraktiver für Radtouristen von außerhalb wird, sie steigern auch die Lebensqualität vor Ort. „Besonders erfolgreich wird der Radtourismus dort sein, wo die Einheimischen in die Routenentwicklung mit eingebunden werden“, betonte Georg Overs vom Tourismusverband Villach. Nur wenn Akzeptanz und Begeisterung in der Bevölkerung vorhanden sind, lassen sich langfristig nachhaltige Strukturen schaffen.<br>[C2]</p>
<p>Sachsen will daher bewusst auf eine Verbindung von Wirtschaftskraft und Regionalentwicklung setzen - eine Mischung, die der ADFC ausdrücklich begrüßt. Gerade für ländliche Räume eröffnet Radtourismus Chancen, neue Wertschöpfung zu generieren, Betriebe im Gastgewerbe zu stärken und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Gleichzeitig trägt mehr Radtourismus auch zu einer nachhaltigen Mobilität und einer klimafreundlichen Freizeitgestaltung bei.</p>
<p>Mit der nun vorgelegten Studie und der klaren Zielmarke für das Jahr 2035 schlägt Sachsen ein neues Kapitel im Fahrradtourismus auf. Bisher vor allem auf der kommunalen Ebene organisiert, soll der Radtourismus sich zu einem zentralen Baustein der sächsischen Tourismusstrategie entwickeln. Die Aufgabe ist groß, doch die Richtung ist klar: mehr Sichtbarkeit, mehr Koordination, mehr Qualität. Oder wie Ministerin Klepsch es zusammenfasst: „Wir wissen, dass wir uns nicht ausruhen dürfen. Wir wollen im Wettbewerb der Bundesländer mithalten. Darum geht es bei dem Bike-Gipfel – wir wollen wettbewerbsfähiger werden und vorankommen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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