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            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</title>
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            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Sachsen e. V.</copyright>
            
            <pubDate>Mon, 18 May 2026 11:39:39 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 11:39:39 +0200</lastBuildDate>
            
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                        <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 15:55:25 +0200</pubDate>
                        <title>Damit das Rad zum Zug kommt - ADFC für sichere Fahrradständer am Bahnhof</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/damit-das-rad-zum-zug-kommt-adfc-fuer-sichere-fahrradstaender-am-bahnhof</link>
                        <description>An Sachsens 511 Bahnhöfen fehlt oft sicheres Fahrradparken. Der ADFC hat die Lage erfasst und will nun 1.000 Entscheider in Kommunen überzeugen, schnell Bike&amp;Ride auszubauen. Für Broschüre, Versand und Aktionen brauchen wir deine Unterstützung!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ob im ländlichen Raum oder mitten in der Großstadt: Oft fehlen an Bahnhöfen in Sachsen geeignete Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, die vor Diebstahl und Vandalismus schützen. Im Gegenteil: Gerade im Bahnhofsumfeld ist Fahrraddiebstahl besonders verbreitet. Damit keiner Angst haben muss, dass sein Rad am Bahnhof kaputtgemacht oder geklaut wird, setzt sich der ADFC für sichere Abstellanlagen ein.</p>
<p>Wir wollen die Kommunen überzeugen, mehr zu tun für sicheres Fahrradparken! Um diesem Ziel näher zu kommen, haben mehr als 40 ADFC-Aktive zunächst alle 511 sächsischen Bahnhöfe angeschaut und ermittelt, wie es in jedem einzelnen um das Fahrradparken steht. Die sachsenweite Datenerfassung ist abgeschlossen. Nun wollen wir mit den Ergebnissen an die Öffentlichkeit gehen und Gemeinden, Landkreise und Verkehrsverbünde dabei unterstützen, ihre Bahnhöfe schnell Fahrrad-fit zu machen. Dafür benötigen wir eure Unterstützung.</p>

<p>Nun haben wir über 1.000 unterschiedliche Adressaten in Sachsen gesammelt, für die unsere Broschüre zum Fahrradparken interessant sein könnte: Stadträte, Bürgermeister, Landratsämter, Verkehrsplaner und Verkehrsverbünde. Porto und Versand schlagen mit etwa 1.500 Euro zu Buche.</p>
<p>Auch wollen wir die Broschüre öffentlichkeitswirksam vorstellen und Stadtverwaltungen sowie die sächsische Kommunalpolitik beim Start neuer Bike&amp;Ride-Projekte unterstützen. Auch hierfür fallen Kosten an.</p>
<p>Bitte unterstütze unser Projekt mit einer Spende! Wer möchte, bekommt gern eine Broschüre zugesendet (dazu bitte kurze Mail an bikeandride@adfc-sachsen.de schicken). Schon an dieser Stelle ganz herzlichen Dank!&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 10:34:58 +0200</pubDate>
                        <title>Eröffnet: Erste Fahrradstraße im Erzgebirgskreis</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/eroeffnet-erste-fahrradstrasse-im-erzgebirgskreis</link>
                        <description>Seit dem 16. April 2026 verfügt die Stadt als erste Kommune im Erzgebirge über eine offizielle Fahrradstraße. Damit unterstreicht die Stadt ihren Ruf als sächsischer Fahrrad-Vorreiter – ein Erfolg, den sich die Gemeinde hart erkämpfen musste.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Erzgebirge ist für vieles bekannt, doch eine flächendeckende Infrastruktur für den Alltagsradverkehr gehörte bisher selten dazu. Das hat sich am vergangenen Wochenende ein wenig verändert. Mit der feierlichen Freigabe der neuen Fahrradstraße setzt Stollberg ein deutliches Zeichen: Auf der ersten Fahrradstraße im Erzgebirgskreis haben Fahrräder künftig Vorrang. In einer Fahrradstraße gilt für Autos – sofern sie per Zusatzschild zugelassen sind – ein striktes Gebot der Rücksichtnahme; Radfahrende dürfen nebeneinander fahren und geben das Tempo vor.</p>
<h3>Ein Erfolg gegen Widerstände</h3>
<p>Dass ausgerechnet Stollberg diesen Meilenstein setzt, ist kein Zufall, aber auch keine Selbstverständlichkeit. Der Weg zur Fahrradstraße war steinig und von mangelnder Unterstützung geprägt. In der Vergangenheit hatte der Freistaat Sachsen der Stadt die finanzielle Förderung für die Erstellung eines professionellen Radverkehrskonzepts mit Verweis auf das touristische Wegekonzept des Landkreises verweigert, Stollberg musste improvisieren.</p>
<p>Doch anstatt aufzugeben, bewies die Stadtverwaltung Mut und Eigeninitiative: Die Gemeinde erarbeitete das Konzept kurzerhand aus eigener Kraft. Die nun eröffnete Fahrradstraße ist ein direktes Resultat dieser beharrlichen Arbeit für den Radverkehr. Es zeigt sich einmal mehr: Wo ein politischer Wille ist, entstehen Wege – auch gegen Widerstände.</p>
<h3>Spitzenreiter im Fahrradklima-Test</h3>
<p>Die Bürgerinnen und Bürger honorieren diesen Einsatz bereits seit langem. Beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test im Jahr 2024 belegte Stollberg den ersten Platz aller sächsischen Teilnehmerstädte. Die Stadt wird regelmäßig als fahrradfreundlichste Kommune des Freistaats gelobt, da sie trotz der topographisch anspruchsvollen Lage im Erzgebirge konsequent Barrieren abbaut und Sicherheit für Radfahrer schafft. Und die besseren Bedingungen zahlen sich nicht nur für Radfahrende aus: Durch die Verkehrsberuhigung hat sich auch die Aufenthaltsqualität im Stadtkern verbessert.</p>
<h3>Ein Signal für die gesamte Region</h3>
<p>Für den ADFC ist die neue Fahrradstraße mehr als nur eine neue Asphaltdecke. Stollberg zeigt, dass moderne Mobilität auch im ländlichen und hügeligen Raum funktionieren kann, wenn man das Ziel im Auge behält und die Bedürfnisse der Radfahrenden ernst nimmt. Wir gratulieren der Stadt Stollberg zu diesem Erfolg und hoffen, dass dieses Beispiel Schule macht. Die erste Fahrradstraße im Erzgebirge darf nicht die letzte bleiben!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 22:16:16 +0100</pubDate>
                        <title>Sachsen startet Beschilderung des Radwegs Berlin-Dresden</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/sachsen-startet-beschilderung-des-radwegs-berlin-dresden</link>
                        <description>Sachsens Tourismusministerium und der ADFC Sachsen gaben heute gemeinsam in Dresden den Startschuss für den Radweg Berlin-Dresden. Dabei hat Sachsens Tourismusministerin Barbara Klepsch den ersten Wegweiser für die 251 km lange Radroute angebracht.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der vom ADFC konzipierte <strong>Radfernweg </strong>verbindet das Brandenburger Tor in Berlin mit der Frauenkirche in Dresden. Die Strecke führt auf weitgehend ebenen Oberflächen überwiegend über ruhige Nebenstraßen und bestehende Radwege und verläuft durch touristisch attraktive Regionen wie den Spreewald, das Lausitzer Seenland und das Elbtal.</p>
<p>Die Route wurde ursprünglich von ehrenamtlichen Mitgliedern des ADFC Dresden entwickelt und ist inzwischen Teil der Radverkehrs- und Radtourismusstrategie des Freistaats Sachsen. In den Jahren 2021/22 erarbeitete der Landkreis Oberspreewald-Lausitz aus dem Routenvorschlag gemeinsam mit den anliegenden Gemeinden und Landkreisen sowie dem ADFC einen vollwertigen Radfernweg sowie eine Konzeption zur wegweisenden Beschilderung. Mit der Beschilderung wird der <strong>Radweg Berlin–Dresden</strong> auch vor Ort sichtbar und für Radreisende einfacher nutzbar. Interessierte können für die Routenplanung beim ADFC Dresden und online eine <a href="https://www.mapfox.de/9783000689765-a-Fahrradkarte-Radweg-Berlin-Dresden-Inklusive-aller-fahrradfreundlichen-Unterk%C3%BCnfte-an-der-Strecke---ADFC-Sachsen-e-V-" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>Radtourenkarte</strong></a> bestellen. An der Strecke befinden sich <a href="https://www.bettundbike.de/unterkuenfte-finden/karte#/" target="_blank" rel="noreferrer">zahlreiche fahrradfreundliche Bett+Bike-Übernachtungsmöglichkeiten</a>.</p>
<p>Nach dem Dresdner Abschnitt soll die Routenbeschilderung 2026 auch in weiteren Teilen Sachsens sowie in Brandenburg fertiggestellt werden. Ziel ist eine durchgehend ausgeschilderte, länderübergreifende <strong>Radroute zwischen Berlin und Dresden</strong>, die sowohl für mehrtägige Radtouren als auch für einzelne Etappen geeignet ist und ganz unterschiedliche Zielgruppen anspricht, von sportlich ambitionierten Rennradfahrern bis zu Familien.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:06:30 +0100</pubDate>
                        <title>Radreiseanalyse 2025: Wo steht Sachsen beim Radtourismus?</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/default-9b5e4b5fa5b8a7de309b269101b7eb13</link>
                        <description>Die aktuelle Radreiseanalyse 2025 des Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club (ADFC) zeigt: Radfahren bleibt eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten in Deutschland. 39,3 Millionen Menschen nutzen das Fahrrad im Urlaub, auf Reisen oder in ihrer Freizeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders die Nutzung von E-Bikes wächst weiter. Gleichzeitig werden die Zielgruppen breiter und insgesamt weniger sportlich. Allerdings sind 2025 sowohl klassische Radreisen als auch Tagesausflüge zurückgegangen. Für den ADFC Sachsen ist daher klar: Der Radtourismus braucht jetzt entschlossenes politisches Handeln und gezielte Investitionen in Infrastruktur, um nicht nur eine sportliche Zielgruppe zu erreichen.</p>
<h3>Großes Potenzial für Sachsen</h3>
<p>Das Interesse an Radreisen ist weiterhin hoch. 75 Prozent der Menschen, die zuletzt keine Radreise unternommen haben, können sich dies grundsätzlich vorstellen oder sind früher bereits Rad gefahren.</p>
<p>Bundesweit gaben Radreisende und Tagesausflügler im Jahr 2025 rund 40 Milliarden Euro in den Regionen aus, davon 12 Milliarden Euro bei Tagesausflügen. In Sachsen generiert der Radtourismus bereits heute eine jährliche Wertschöpfung von rund 568,3 Millionen Euro.</p>
<p>Radtourismus steht damit für Wirtschaftsförderung, Klimaschutz und Gesundheitsförderung zugleich. Dieses Potenzial gilt es konsequent zu sichern und auszubauen.</p>
<h3>Impulse für die Fahrradwirtschaft</h3>
<p>Erstmals wurden im Rahmen der Analyse auch Daten zur Ausrüstung erhoben. Für fast jeden Dritten war die geplante Radreise Anlass, neue Produkte zu kaufen – insbesondere Fahrradtaschen. Darüber hinaus investieren Radreisende in Bekleidung, Fahrradteile sowie Wartung und Service. Davon profitiert auch die sächsische Fahrradwirtschaft.</p>
<h3>Elberadweg als Leuchtturm – mit Verbesserungsbedarf</h3>
<p>Ein touristisches Aushängeschild in Sachsen ist der Elberadweg – Deutschlands meistbefahrener Radfernweg. Sein Erfolg basiert auf kontinuierlicher Vermarktung und schrittweisen Verbesserungen der Infrastruktur.</p>

<p>Gleichzeitig bestehen Defizite: Unzureichende Anbindungen an Elbbrücken sowie Lücken im Streckenverlauf – etwa in der Dresdner Innenstadt unterhalb der historischen Skyline – beeinträchtigen die Attraktivität für Radreisende.</p>
<h3>Nachholbedarf am Oder-Neiße-Radweg</h3>
<p>Auch beim Oder-Neiße-Radweg, der im bundesweiten Ranking Platz 15 erreicht, zeigt sich deutliches Entwicklungspotenzial. Ohne zentrale Koordinierung, gezielte Vermarktung und eine ausreichende Zahl fahrradfreundlicher Unterkünfte bleibt vorhandenes Potenzial ungenutzt.</p>
<h3>Oberlausitz als künftige Radreiseregion</h3>
<p>Die Oberlausitz hat sich zum Ziel gesetzt, sich als Radreiseregion neu zu positionieren. Der ADFC Sachsen begrüßt die gestarteten Aktivitäten von Kommunen, Landkreisen und Tourismusakteuren. Entscheidend wird sein, gemeinsam sichere, durchgängige und komfortable touristische Radrouten zu entwickeln.</p>
<p>Neben familienfreundlichen, sicheren Radwegen spielt auch die Qualität der Unterkünfte eine zentrale Rolle. Das Bett+Bike-Siegel des ADFC bietet Radreisenden Orientierung und macht fahrradfreundliche Betriebe sichtbar.</p>
<h3>Klare Erwartungen an die Politik</h3>
<p>Mit Blick auf die anstehenden Haushaltsentscheidungen richtet der ADFC Sachsen einen klaren Appell an die Landespolitik: Der Ausbau der Radinfrastruktur muss deutlich stärker finanziert werden. Weitere Kürzungen beim Radwegebau würden nicht nur dem Radtourismus schaden, sondern auch der regionalen Wertschöpfung und Lebensqualität.</p>
<p>Sachsen verfügt mit seiner abwechslungsreichen und kulturreichen Landschaft über beste Voraussetzungen, auch Gäste aus Polen und Tschechien anzuziehen. Um im nationalen Wettbewerb um Radreisende nicht zurückzufallen, braucht es jetzt die richtigen Prioritäten: Investieren statt kürzen – damit Sachsen ein attraktives Radreiseland bleibt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-66190</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 11:42:19 +0100</pubDate>
                        <title>Landkreis Meißen führt die Knotenpunktwegweisung flächendeckend ein</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/landkreis-meissen-fuehrt-die-knotenpunktwegweisung-flaechendeckend-ein</link>
                        <description>Der Landkreis Meißen setzt als erster sächsischer Landkreis die Knotenpunktwegweisung flächendeckend um. Damit verbessert er die Orientierung für Radtourist:innen deutlich. Der ADFC Sachsen begrüßt diesen wichtigen Schritt ausdrücklich.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Beginn des Jahres 2026 hat der Landkreis die vorbereitenden Maßnahmen zur Installation der Knotenpunktwegweisung gestartet. Auf Grundlage der Radverkehrskonzeption wurde im Sommer 2025 die öffentliche Ausschreibung abgeschlossen. Die Arbeiten zur Herstellung und Montage der Schilder laufen aktuell in den einzelnen Gemeinden und sollen bis zum Sommer 2026 weitgehend abgeschlossen sein. Insgesamt sind rund <strong>1.600 Beschilderungsstandorte entlang von etwa 1.222 Kilometern</strong> Radnetz geplant, darunter <strong>über 330 neue Pfosten</strong>. Im Masterplan Tourismus hat sich der Freistaat hat sich die Verbesserung der radtouristischen Qualität und die Etablierung als Fahrraddestination auf die Fahne geschrieben. Mit der Einführung der Knotenpunktwegweisung ist der Landkreis Meißen für die Verbesserung des Radtourismus ein wichtiger Vorreiter in Sachsen.&nbsp;</p>
<p><strong>Was bedeutet Knotenpunktwegweisung?</strong></p>
<p>Die <i>Knotenpunktwegweisung</i> ist ein nummeriertes Orientierungssystem, bei dem Radfahrende an Kreuzungen („Knotenpunkten“) anhand von klar erkennbaren Nummern und Richtungsangaben navigieren können. Dieses System ergänzt die traditionelle Zielwegweisung und ermöglicht es, Touren nach dem Prinzip „Radeln nach Zahlen“ zusammenzustellen und vor Ort flexibel zu fahren. Für radtouristische Regionen bedeutet das mehr Individualität bei der Tourenplanung, eine bessere Orientierung auch in unbekanntem Terrain sowie eine stärkere Vernetzung von Routen und Orten.</p>
<p>Gerade für Gäste, die nicht routiniert in der Region unterwegs sind, vereinfacht dieses System die Orientierung erheblich und kann einen echten Mehrwert im Radurlaub darstellen. Die Übersichtstafeln an den Knotenpunkten bieten zudem eine ständige visuelle Orientierung über das umliegende Netz.</p>
<p><strong>Ein Signal für Sachsen</strong></p>
<p>Der ADFC Sachsen setzt sich seit Jahren dafür ein, dass die Knotenpunktwegweisung – wie im benachbarten Brandenburg – nicht nur in stückweise, sondern im gesamten Freistaat Sachsen eingeführt wird. Bereits in der Vergangenheit hat der Verband gemeinsam mit dem SMWKT Fachworkshops organisiert und Regionen zur Knotenpunktwegweisung beraten. Erste Knotenpunkte existieren in Sachsen schon heute, und das Interesse vonseiten des Tourismus an einer Ausweitung ist groß.</p><blockquote><h2>Die Knotenpunktwegweisung ist eine ideale Ergänzung zur Zielwegweisung für den Radtourismus. Der Landkreis Meißen ist damit im Freistaat ein wichtiger Vorreiter bei der Wegweisung. Wir laden weitere Regionen ein, diesem guten Beispiel zu folgen.</h2>
<h2>Janine Häser, ADFC-Referentin für Radtourismus in Sachsen</h2></blockquote><p>Mit dem Vorstoß des Landkreises Meißen wird nun erstmals ein flächendeckendes System in einem sächsischen Landkreis umgesetzt – ein wichtiger Test für die Ausweitung auf ganz Sachsen. Der Landkreis Meißen zeigt, dass innovative Lösungen für den Radverkehr auch in Sachsen möglich sind.</p>
<p><strong>Warum das wichtig ist</strong></p>
<p>Aus Sicht des ADFC Sachsen ist die Knotenpunktwegweisung nicht nur ein touristisches Werkzeug, sondern ein Baustein für eine moderne Radverkehrsinfrastruktur. Sie:</p><ul class="listicon1"><li>erleichtert die Orientierung für Freizeit- und Alltagsradler:innen,</li><li>stärkt den Radtourismus und damit lokale Wirtschaftszweige,</li><li>verbindet Regionen und macht das Radwegenetz attraktiver,</li><li>und trägt zu einem positiven Gesamterlebnis auf dem Rad bei.</li></ul><p>Die flächendeckende Einführung im Landkreis Meißen ist ein deutliches Signal an andere Kommunen und an die Landespolitik, diesen Weg weiter zu verfolgen und zu unterstützen.</p>
<p><strong>Blick nach vorn</strong></p>
<p>Für den ADFC Sachsen bleibt es wichtig, dass weitere Landkreise dem Beispiel folgen und dass der Freistaat Sachsen die Rahmenbedingungen schafft, um die Knotenpunktwegweisung systematisch weiterzuentwickeln. Mit Blick auf einen qualitativ hochwertigen und nutzerfreundlichen Radverkehr im Freistaat muss dieser Erfolg nun ein Startpunkt sein, nicht das Ende der Entwicklung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-65989</guid>
                        <pubDate>Tue, 13 Jan 2026 16:23:53 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC Sachsen im Antritt-Podcast: Isabell Gall über Radverkehr im ländlichen Raum</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/adfc-sachsen-im-antritt-podcast-isabell-gall-ueber-radverkehr-im-laendlichen-raum</link>
                        <description>In der aktuellen Ausgabe des Antritt-Podcasts von detektor.fm war Isabell Gall, Referentin für Radverkehr in ländlichen Räumen beim ADFC Sachsen, zu Gast. Christian Bollert sprach mit ihr über Ziele, Hürden und die Zukunft des Radverkehrs in Sachsen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Podcast spricht sie darüber, wie der Alltagsradverkehr jenseits der großen Städte Sachsens funktioniert – und was noch besser werden muss, damit Radfahren auch in kleinen Städten und auf dem Land sicher, attraktiv und alltagstauglich wird. Ländliche Räume sind vielfältig: Von weitläufigen Dörfern bis zu Kleinstädten wie Wurzen oder Torgau – überall nutzen Menschen das Fahrrad, oft für Wege, die auch in der Stadt üblich sind, etwa zum Einkaufen, zur Schule oder zu Freizeitaktivitäten.&nbsp;</p>
<p>Eine der größten Fehlannahmen über Mobilität außerhalb der Großstadt ist, dass im ländlichen Raum <strong>alle Wege lang</strong> wären. Tatsächlich ist der Anteil kurzer Wege jedoch auch in kleinen und mittleren Städten und Gemeinden ähnlich groß wie in der Großstadt. Es gibt auch hier viele kurze, typische Alltagswege, die mit der richtigen Infrastruktur gut mit dem Rad zurückgelegt werden könnten – wenn sie sicher und bequem nutzbar wären. Isabell Gall beschreibt im Gespräch, wie sich die Bedingungen für Radverkehr im ländlichen Raum in den letzten Jahren verändert haben, insbesondere durch politische Entscheidungen auf Landes- und Bundesebene. Kürzungen des Landtags bei der Radwegeförderung wirken sich direkt auf Planung und Bau sicherer Infrastruktur aus und behindern Betroffene und Kommunen dabei, wichtige Projekte in Angriff zu nehmen. Gleichzeitig betont die ADFC-Referentin: Wo <strong>politischer Wille, Engagement vor Ort und gute Zusammenarbeit</strong> zwischen Verwaltung und Bürgerinnen vorhanden sind, entstehen trotz schwieriger Rahmenbedingungen Fortschritte.&nbsp;</p><blockquote><h2>Ich wünsche mir, dass Radfahren als alltägliche Mobilitätsform das normale wird. Dass es nicht mehr die Rennradfahrer sind und die Lastenradfahrer und die Müslis, die irgendwie Radfahren wollen, sondern dass klar ist: Radfahren ist etwas ganz Normales, was immer mitgedacht wird.</h2>
<h2>Isabell Gall, ADFC-Referentin für Radverkehr in ländlichen Räumen in Sachsen</h2></blockquote><p>Ein Beispiel dafür ist die Stadt <strong>Torgau</strong>, wo kontinuierliche, teils ehrenamtlich getragene Arbeit dazu geführt hat, dass nach und nach kleine Verbesserungen für den Radverkehr realisiert wurden. Diese Erfolge zeigen: <strong>Mobilitätswandel im ländlichen Raum braucht Dialog, Kreativität und Durchhaltevermögen – und lohnen sich für alle Menschen vor Ort. </strong>Isabell Gall weist außerdem darauf hin, wie wichtig es ist, die StVO-Novelle und neue rechtliche Möglichkeiten besser bekannt zu machen – zum Beispiel für sichere Schulwege oder Tempo-30-Zonen.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-65486</guid>
                        <pubDate>Fri, 19 Dec 2025 13:38:00 +0100</pubDate>
                        <title>Jahresbericht 2025</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/jahresbericht-2025</link>
                        <description>Mit dem Jahresbericht 2025 informiert der ADFC Sachsen e.V. über die Aktivitäten des Landesverbandes sowie der Kreis- und Ortsverbände in Sachsen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Engagement für sicheren Radverkehr und Spaß am Radfahren für alle: Das ist die Mission, die Mitglieder, Förderer und ehrenamtliche Aktive des ADFC in Sachsen auch 2025 angetrieben hat. In drei selbständigen Kreisverbänden, sieben Ortsgruppen und einem Landesverband engagieren sich dabei etwa 300 Menschen in ihrer Freizeit für sicheren Radverkehr für Jung und Alt sowie ein lückenloses Radwegenetz.</p>
<p>Die Liste der ehrenamtlichen und hauptamtlichen Aufgaben ist lang: Eine Ad-hoc-Arbeitsgruppe des ADFC Sachsen arbeitete weiter am sachsenweiten Lastenrad-<a href="https://www.teilrad.net" target="_blank" rel="noreferrer">Verleihportal Teilrad</a>, das 2026 an den Start gehen wird. Eine weitere neue Gruppe hat das Ziel ein Onlinetool für mehr Tempo 30 zu programmieren. Hinzu kommen unzählige Radtouren, verkehrspolitisches Engagement, Beratung rund ums Rad sowie Serviceangebote wie die ADFC-Fahrradcodierung.</p>
<p>Die Mitgliederzahl des ADFC Sachsen erreichte 2025 einen Meilenstein: Die wichtige Marke von 10.000 Mitgliedern konnte geknackt werden. Der Vorstand konnte Ende Mai eine Fahrradpendlerin aus Burgstädt als <a href="/artikel/adfc-sachsen-begruesst-10000stes-mitglied-burgstaedterin-erhaelt-hauptgewinn">zehntausendstes Mitglied im ADFC Sachsen</a> willkommen heißen. Jedes Mitglied hilft dem ADFC, glaubwürdiger, stärker und nachhaltiger für bessere Bedingungen fürs Radfahren einzutreten. Durch die Mitgliedschaft und auch durch konkretes Engagement vor Ort.</p>

<p>Unsere Mitglieder informieren wir nicht nur regelmäßig durch unseren Newsletter, sondern bieten gezielt Weiterbildungen an. Hier konnten wir dieses Jahr u.a. ein <a href="/artikel/adfc-informiert-ueber-neuerungen-der-stvo-und-potenziale-fuer-den-radverkehr">Kurz-Seminar zur StVO-Novelle</a> anbieten, das auf reges Interesse stieß. Die Novelle ist für Kommunen eine erhebliche Erleichterung, wenn sie Radwege anlegen und Tempo-30-Bereiche auf Hauptstraßen anordnen wollen.</p>
<p><strong>Förderung des Radverkehrs auf der Streichliste</strong></p>
<p>Während 2025 mit der Eröffnung einer Radwegbrücke des Premiumradwegs in Chemnitz ein weiterer Abschnitt der spektakulären Alltagsroute verwirklicht werden konnte, sieht es für die Finanzierung neuer Radverkehrsprojekte in Sachsen 2025 finster aus. Schon im letzten Jahr deutete sich an: 2025 ist mit harten Kürzungen im Sächsischen Landeshaushalt zu rechnen. Obwohl der ADFC-Vorstand gegenüber der sächsischen Staatsregierung um Gesprächstermine bat, sich mit einer Demonstration vor der Staatskanzlei Gehör verschafft hat und bei zahlreichen Abgeordneten für mehr Rad im sächsischen Landeshaushalt warb, blieben unsere Versuche nahezu ohne Erfolg. Mit den Stimmen von Grünen und Linken erreichte der Haushaltsentwurf von CDU und SPD eine Mehrheit, die dazu führt, <a href="/artikel/landtag-beschliesst-haushalt-und-wuergt-radwegebau-in-sachsen-ab">dass die Radverkehrsmittel im sächsischen Haushalt im Schnitt um etwa 70% gekürzt</a> worden sind.</p>
<p><strong>ADFC aktiv für die Verknüpfung von Bahn und Rad</strong></p>
<p>Ein wichtiger Baustein für umweltfreundlichen Pendlerverkehr besteht in einer guten Verknüpfung von Bahn und Fahrrad. Nachdem wir mit unserer Studie zu fahrradfreundlichen Abstellanlagen in Sachsen vor fünf Jahren einen wichtigen Impuls im Freistaat setzen und viele Bike&amp;Ride-Projekte anstoßen konnten, wird der ADFC Sachsen nächstes Jahr die Folgestudie zu Bike&amp;Ride in Sachsen veröffentlichen. Etwa 30 ehrenamtlich Aktive waren dafür dieses Jahr an den über 500 Bahnhöfen im Freistaat unterwegs, haben Fahrradständer dokumentiert, die Qualität beurteilt und die Ständer gezählt. Ganz herzlichen Dank allen Helfer:innen!</p>
<p>Erfolgreich war der ADFC bei der <a href="/artikel/faltraeder-duerfen-nun-sachsenweit-unverpackt-in-bus-und-bahn-mitreisen">Faltradmitnahme im sächsischen ÖPNV</a>. Forderten die Beförderungsbedingungen von drei Verkehrsverbünden bisher, dass Falträder beim Transport in der Bahn verpackt werden müssen, konnten wir die Verbünde VVO, ZVON und MDV davon überzeugen, diese Regelung aus ihren Beförderungsbedingungen zu streichen. Dies sehen wir als ersten Schritt für eine Harmonisierung der Mitnahmebedingungen für Fahrräder im ÖPNV, für die der ADFC sich auch 2025 eingesetzt hat.</p>

<p><strong>Sagen, was ist: Der ADFC-Fahrradklima-Test in Sachsen</strong></p>
<p>Im Juni stellte der ADFC die Ergebnisse des Fahrradklima-Tests vor. Die Botschaft der Befragung ist klar: <a href="/artikel/fahrradklima-in-sachsen-73-fuehlen-sich-gefaehrdet">73 % der Radfahrenden in Sachsen fühlen sich beim Radfahren gefährdet</a>, vielerorts erleben Menschen auf dem Rad das Verkehrsklima vielerorts als aggressiv. Mit 10.000 ausgefüllten Fragebögen war die Beteiligung aus Sachsen erneut hoch und zeigte, wo es an sicherer Infrastruktur, lückenlosen Radwegen und Rücksichtnahme im Straßenverkehr mangelt. Der ADFC nutzte die Ergebnisse, um gegenüber Politik und Öffentlichkeit konkrete Verbesserungen einzufordern: mehr Tempo&nbsp;30, konsequentere Geschwindigkeitskontrollen und mehr Geschwindigkeit beim Radwegebau, auch außerhalb der Großstädte. Die Stadt Stollberg hat in der Gesamtbewertung am besten abgeschnitten und wurde als positives Beispiel. Die Stadt im Erzgebirge zeigt, wie gute kommunale Verkehrspolitik das Sicherheitsgefühl stärken kann und dass Radverkehr längt nicht mehr nur im Flachland funktioniert.&nbsp;</p>
<p><strong>Für sichere Schulwege: Beteiligung, Dialog und politische Vernetzung</strong></p>
<p>Das vom Freistaat Sachsen geförderte Projekt <a href="/artikel/projekt-schulwegaktiv-im-landkreis-mittelsachsen">Schulweg.Aktiv</a> ging 2025 in die heiße Phase. Wir konnten die etwa 1.900 Fragebögen auswerten, die Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen im Landkreis Mittelsachsen Ende 2024 ausgefüllt hatten. Die Rückmeldungen ermöglichten es uns, den Schulen und Gemeinden ganz konkrete Hinweise zur Verbesserung der Verkehrssicherheit ihrer Schulen zu geben. In drei Workshops an den Oberschulen in Frankenberg, Hainichen und Oberlichtenau gingen wir noch einen Schritt weiter. Schülerinnen und Schüler analysierten ihr Schulumfeld, entwickelten mit Unterstützung eines Verkehrsplaner konkrete Ideen und stellten diese in einem öffentlichem Schulwegforum wichtigen Vertreter:innen der Gemeinde vor. Jetzt heißt es für uns: dranbleiben, nachfragen und mit einem langen Atem dafür sorgen, dass aus guten Ideen auch möglichst gute Lösungen in der Praxis werden. Im Rahmen der Schulweg-Studie nutzten wir die Möglichkeit, mit dem Landrat und den Beigeordneten über Mängel und Möglichkeiten der Radverkehrsförderung im Landkreis Mittelsachsen ins Gespräch zu kommen. Vorstellen konnten wir die Ergebnisse der Studie ebenfalls bei den Mitgliedern des Lenkungsausschusses Verkehrssicherheit in Sachsen.</p>
<p>Nachdem die Radfahrausbildung an Grundschulen in Sachsen seit Jahren Mitglieder und betroffene Eltern bewegt, konnten wir das umstrittene Thema im November erstmals mit dem sächsischen Kultusminister besprechen. Wir sind gespannt, ob sich unsere Kontaktaufnahme mittel- und langfristig positiv auf die Schulwegmobilität mit dem Rad auswirken wird.</p>

<p>Unsere Vernetzung im Bereich der Schulwegmobilität haben wir außerdem durch eine <a href="/artikel/adfc-und-gew-schliessen-kooperation-fuer-gesunde-mobilitaet-und-bildung">Kooperation mit der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft</a> (GEW) verstärkt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Bildungseinrichtungen – von Kindertagesstätten über Schulen bis hin zu Hochschulen – bei der Entwicklung fahrradfreundlicher Infrastruktur, sicherer Schulwege und aktiver Mobilität zu unterstützen. Dazu zählen der gemeinsame fachliche Austausch, die Verbreitung von Informationsmaterial zum sicheren Schulweg und die Bewerbung innovativer Konzepte wie den BiciBus. Mit dem Schulterschluss verbinden beide Partner ihre Kompetenzen in den Bereichen Bildung und umweltfreundliche Mobilität im Freistaat Sachsen.</p>
<p><strong>Aktiv für das Radreiseland Sachsen</strong></p>
<p>Mit der <a href="/artikel/hochschalten-jetzt-sachsen-veroeffentlicht-radtourismusstrategie">Radtourismusstrategie</a> greift Sachsen eine zentrale Forderung des ADFC zur Stärkung des Radtourismus auf. Die Erarbeitung der Radtourismusstudie haben wir ebenso fachlich begleitet. Die Untersuchung zeigt: Fahrradtourismus ist in Sachsen bereits heute ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, wird in an vielen Stellen aber noch nicht ausreichend genutzt und gefördert. Die Strategie setzt auf bessere Radfernwege, klare Zuständigkeiten und ein stärkeres Marketing – Punkte, die der ADFC seit Langem einfordert. Besonders der wachsende E-Bike-Anteil eröffnet neue Chancen für ländliche und topografisch anspruchsvollere Regionen. Der ADFC Sachsen wird die Umsetzung der Strategie weiterhin kritisch und konstruktiv begleiten und sich dafür einsetzen, dass Qualität, Sicherheit und Alltagstauglichkeit der Angebote im Mittelpunkt stehen.&nbsp;</p>
<p>Auch für das vom ADFC Sachsen betriebene Regionalmanagement Bett+Bike war 2025 ein Erfolgsjahr: Über 30 fahrradfreundliche Unterkünfte konnte der ADFC neu zertifizieren, darunter <a href="/artikel/berghaus25-in-hermsdorf-erzgebirge-erhaelt-das-erste-zertifikat-bett-bike-sport">die erste sächsische Bett+Bike-Sport-Unterkunft</a> – gut für das Radreiseland Sachsen.</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Trotz der nach wie vor deutlichen Herausforderungen – von knappen Haushaltsmitteln über fehlende Radinfrastruktur bis hin zu einem unsicheren Verkehrsklima – blickt der ADFC Sachsen optimistisch auf 2026. Die vielen ehrenamtlichen Initiativen, die erfolgreichen Projekte im Bereich Schulwegsicherheit, Bike&amp;Ride, Radtourismus und Fahrradmitnahme zeigen: Veränderung ist möglich, wenn Engagement, Fachwissen und politischer Dialog zusammenkommen. Mit dem Start des Lastenrad-Verleihportals Teilrad, neuen digitalen Tools für Tempo-30-Zonen und der Fortsetzung unserer Bike&amp;Ride-Studie setzen wir klare Impulse für mehr Sicherheit, Komfort und Alltagstauglichkeit des Radverkehrs.</p>
<p>Damit wir weiterkommen und noch besser werden, brauchen wir Sie und dich! <a href="https://sachsen.adfc.de/sei-dabei#c90192" target="_blank">Engagiere dich selbst</a> in einer unserer ADFC-Ortsgruppen, werde <a href="/artikel/projekt-radlandsachsen">Spender:in für das ADFC-Projekt RadLand</a> oder <a href="https://www.adfc.de/mitgliedschaft/mitglied-werden" target="_blank">Mitglied im ADFC</a> und mache mit vielen anderen Gleichgesinnten gemeinsam Schritt für Schritt zu einem fahrradfreundlicheren Land</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-64794</guid>
                        <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 10:53:25 +0100</pubDate>
                        <title>Es ist Herbst – auch am Lenkrad</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/es-ist-herbst-auch-am-lenkrad</link>
                        <description>Mit dem Herbst wird das Fahren anspruchsvoller: Witterung und Sicht ändern sich schnell, Straßen werden glatt. Das erhöht die Verantwortung aller Autofahrenden. Der ADFC hat Tipps für den Herbst am Lenkrad.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wetter, Licht und Sicht – die Herausforderungen im Herbst</strong><br>Regen und Nebel gehören im Herbst ebenso zum Alltag wie nasses Laub auf den Straßen. Dieses wirkt häufig wie Schmierseife und kann den Bremsweg erheblich verlängern. Morgens und abends steht die Sonne oft tief, blendet und erschwert das frühzeitige Erkennen anderer Verkehrsteilnehmer. Mit der früh einsetzenden Dämmerung nimmt zudem die Sichtbarkeit von Radfahrern und Fußgängerinnen stark ab.</p>
<p>Gerade in dieser Jahreszeit können Autofahrerinnen und Autofahrer entscheidend dazu beitragen, dass alle sicher unterwegs sind.</p>
<p><strong>1. Ausreichend Abstand – besonders beim Überholen von Radfahrenden</strong><br>Im Herbst reagieren Fahrräder auf Laub, feuchte Straßen oder Seitenwind empfindlicher. Deshalb ist der vorgeschriebene <strong>Überholabstand von mindestens 1,5 Metern innerorts und 2 Metern außerorts</strong> wichtiger denn je. Der Mindestabstand schafft Sicherheit und verhindert, dass Radfahrende durch Luftverwirbelungen oder überraschende Hindernisse ins Straucheln geraten.</p>
<p><strong>2. Angepasste Geschwindigkeit auf nassen oder glatten Fahrbahnen</strong><br>Im Herbst sind die Straßen selten trocken. Schon eine dünne Laubschicht oder leichter Nieselregen können den Grip stark reduzieren.<br>Daher gilt:</p><ul class="listicon1"><li>Geschwindigkeit reduzieren,</li><li>vorausschauender fahren,</li><li>abrupte Lenk- oder Bremsmanöver vermeiden.</li></ul><p><strong>3. Gute Sicht – ein oft unterschätzter Sicherheitsfaktor</strong><br>Klarer Durchblick ist im Herbst das A und O. Neben sauberen Front- und Seitenscheiben sollten Sie als Autofahrer:in auch Spiegel, Scheinwerfer und Rückleuchten regelmäßig reinigen. Intakte Leuchtmittel sind unverzichtbar – sowohl, um selbst zu sehen, als auch, um gesehen zu werden.<br>Nicht zu vergessen: ausreichend Scheibenwischwasser mit Frostschutz, damit die Sicht auch bei plötzlich einsetzendem Schmuddelwetter erhalten bleibt.</p>
<p>Blendung durch die tief stehende Sonne lässt sich reduzieren, indem:</p><ul class="listicon1"><li>das Sonnenvisier genutzt wird,</li><li>die Windschutzscheibe innen frei von Schmierfilm gehalten wird,</li><li>die Geschwindigkeit bei Bedarf deutlich reduziert wird.<br>Hier gilt ganz besonders: <strong>Runter vom Gas – Sicherheit geht vor.</strong></li></ul><p><strong>4. Reifendruck und Reifenwahl – Kleinigkeit mit großer Wirkung</strong><br>Viele unterschätzen, wie stark der Reifendruck das Fahrverhalten beeinflusst. Zu niedriger Druck verlängert den Bremsweg und verschlechtert die Kontrolle. Wechseln Sie außerdem rechtzeitig auf Winterreifen. Diese bieten bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius und bei matschigen oder vereisten Straßen deutlich besseren Halt als Sommerreifen.</p>
<p><strong>5. Erhöhte Aufmerksamkeit und Rücksicht – besonders für die Schwächeren im Verkehr</strong><br>Radfahrende und zu Fuß Gehende sind im Herbst oft schwerer zu erkennen. Nässe, Dunkelheit und Nebel erschweren ihre Sichtbarkeit – trotz Reflektoren oder heller Kleidung.<br>Aufmerksame und rücksichtsvolle Autofahrerinnen und Autofahrer sorgen dafür, dass:</p><ul class="listicon1"><li>Radfahrende ausreichend Platz haben,</li><li>Fußgänger an Zebrastreifen sicher queren können,</li><li>kein unnötiger Stress oder gefährliche Situationen entstehen.</li></ul><p>Wer vorausschauend fährt und die besonderen Bedingungen des Herbstes berücksichtigt, trägt entscheidend zu einem sicheren Miteinander im Straßenverkehr bei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-64938</guid>
                        <pubDate>Fri, 14 Nov 2025 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC-Radreiseanalyse 2025: Halbzeit bei der Umfrage!</title>
                        <link>https://sachsen.adfc.de/neuigkeit/adfc-radreiseanalyse-2025-halbzeit-bei-der-umfrage-7</link>
                        <description>Halbzeit bei der Online-Umfrage des ADFC zum Radreiseverhalten der Menschen in Deutschland: Die ADFC-Radreiseanalyse läuft noch bis zum 8. Dezember 2025. Wer teilnimmt, kann mit etwas Glück ein hochwertiges Elektrofahrrad gewinnen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Haben Sie 2025 eine Radreise, einen Kurzurlaub oder Tagesausflüge mit dem Rad unternommen? Vielleicht hat es mit der Radreise auch nicht geklappt? Der ADFC will unter anderem wissen, wie viele Radreisen oder Kurzurlaube und Tagesausflüge die Menschen in Deutschland 2025 mit dem Fahrrad unternommen haben, auf welchen Radfernwegen oder in welchen Regionen sie unterwegs waren – oder warum sie sich gegen eine Radreise entschieden haben. Selbst wer nicht oder nur gelegentlich in Urlaub und Freizeit Rad gefahren ist, kann mitmachen und wichtige Antworten liefern.</p>
<p>Die Online-Umfrage läuft bis zum 8. Dezember 2025 und dauert etwa 15 Minuten. Am Ende haben alle Teilnehmenden die Chance, das Elektrofahrrad Flyer G1 Upstreet 5.43R LE im Wert von 5.199 Euro zu gewinnen.</p>
<p><a href="https://tip-web.my-survey.host/index.php/172333?newtest=Y&amp;lang=de" target="_blank" class="button-weiter" rel="noreferrer">ADFC-Radreiseanalyse 2025: Jetzt teilnehmen!&nbsp;</a></p>
<p>Auch das will der ADFC wissen: Wie viele Menschen nutzen Elektrofahrräder? Und war die Radreise ein Anlass, in Ausrüstung wie Taschen und Bekleidung oder in Serviceleistungen wie Versicherungen, Reparaturen oder eine ADFC-Mitgliedschaft zu investieren?</p>
<p>Die Ergebnisse der bundesweiten und repräsentativen ADFC-Radreiseanalyse machen die Bedeutung des Radtourismus in Deutschland sichtbar. Der ADFC wird die Ergebnisse im März 2026 im Rahmen der Tourismusmesse ITB in Berlin vorstellen. An der letzten ADFC-Radreiseanalyse nahmen rund 16.000 Menschen teil.</p>
<p>Mehr Infos: ADFC-Radreiseanalyse und Gewinn</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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